Last modified by Valentin Hügenell on 2026/02/21 16:35

From version 1.4
edited by Valentin Hügenell
on 2026/02/21 15:37
Change comment: There is no comment for this version
To version 1.2
edited by Valentin Hügenell
on 2026/02/21 15:34
Change comment: There is no comment for this version

Summary

Details

Page properties
Content
... ... @@ -74,39 +74,46 @@
74 74  \\Der ländliche Raum muss durch Streckenreaktivierungen und Streckenneubauten
75 75  wieder stärker an den Schienenverkehr angeschlossen und durch intelligente
76 76  Lösungen wie Schnellbusse oder On-Demand-Dienste muss ein attraktives ÖPNV - Angebot
77 -geschaffen werden. Gleichzeitig müssen auch die ÖPNV-Infrastruktur und die
78 -Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV
79 -nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und
80 -bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.
81 -In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich
82 -mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem
83 -Güterverkehr auf der Schiene zukommen.
84 -\\Verkehrsflächengestaltung
85 -Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die
86 -bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden
87 -werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie
88 -des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen
89 -dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind.
90 -Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf
91 -die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine
92 -echte bauliche Trennung.
93 -Gleichzeitig muss der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung
94 -einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen.
95 -Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und
96 -blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün
97 -muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden.
98 -Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag
99 -zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in
100 -Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei
101 -Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen
102 -zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen
103 -potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und
104 -bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die
105 -mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt
106 -erzielen können.
107 -*2
108 -https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101
109 -*1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite
77 +geschaffen werden. Gleichzeitig muss auch die ÖPNV-Infrastruktur und die
78 +88 Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV
79 +89 nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und
80 +90 bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.
81 +91 In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich
82 +92 mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem
83 +Seite 2
84 +Beschluss: Resolution für eine umweltverträgliche Mobilitätswende
85 +93 Güterverkehr auf der Schiene zukommen.
86 +94
87 +95 Verkehrsflächengestaltung
88 +96 Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die
89 +97 bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden
90 +98 werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie
91 +99 des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen
92 +100 dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind.
93 +101 Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf
94 +102 die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine
95 +103 echte bauliche Trennung. Gleichzeitig muss
96 +104 der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung
97 +105 einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen.
98 +106 Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und
99 +107 blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün
100 +108 muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden.
101 +109 Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag
102 +110 zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in
103 +111 Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei
104 +112 Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen
105 +113 zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen
106 +114 potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und
107 +115 bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die
108 +116 mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt
109 +117 erzielen können.
110 +118
111 +119 *2
112 +120 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99
113 +121 kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101
114 +122
115 +123 *1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102
116 +124 autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite
110 110  125
111 111  126 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltschaedliche 127 subventionen-fast-die-haelfte
112 112  Seite