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... ... @@ -1,1 +1,1 @@ 1 -Resolution für eine umweltverträgliche Mobilitätswende 1 +[2022] Resolution für eine umweltverträgliche Mobilitätswende - Content
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... ... @@ -1,10 +1,10 @@ 1 -**Antragstext** 1 +__**Antragstext**__ 2 2 \\\\Der Verkehrsbereich ist einer der wenigen klimarelevanten Sektoren, der noch 3 3 keinen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz geleistet hat. So befinden sich die 4 4 Emissionswerte im Jahr 2019 immer noch auf dem Niveau von vor 30 Jahren. Es 5 5 bedarf weitergehender Bemühungen als bisher, um den Verkehrssektor endlich 6 6 nachhaltig und sozial gerecht zu gestalten. 7 -\\Kostengünstigen Öffentlichen Verkehr 7 +\\__Kostengünstigen Öffentlichen Verkehr__ 8 8 Die NAJU fordert ein dauerhaftes und bundesweit gültiges, kostengünstiges 9 9 Nachfolgemodell zum 9€-Ticket mit der Möglichkeit dieses in naher Zukunft 10 10 kostenlos zu machen. Gleichzeitig bedarf es enormer Investitionen in den Ausbau ... ... @@ -45,7 +45,7 @@ 45 45 Kraftstoffverbrauch des motorisierten Verkehrs. Darüber hinaus steigert diese 46 46 die Verkehrssicherheit und damit die Attraktivität für Fahrradfahrer*innen und 47 47 Fußgänger*innen. 48 -\\Kein Straßenneubau 48 +\\__Kein Straßenneubau__ 49 49 Die NAJU fordert einen sofortigen Stopp aller Straßenneubauplanungen und ein 50 50 Ende des Ausbaus von überörtlichen Straßenverbindungen. 51 51 \\Zu einer Mobilitätswende gehört die Stärkung des Umweltverbundes, vor allem auch ... ... @@ -56,7 +56,7 @@ 56 56 Natur, zerschneidet Ökosysteme und führt zu einer fortwährenden 57 57 Flächenversiegelung, die vor dem Hintergrund des 30-ha-Ziels der Bundesregierung 58 58 und einer anzustrebenden Flächenneutralität auch abzulehnen ist. 59 -\\Ausbau Schiene 59 +\\__Ausbau Schiene__ 60 60 Die NAJU fordert einen massiven Ausbau und die Stärkung des Verkehrssystems 61 61 Schiene sowohl für den öffentlichen Personennah- und Fernverkehr als auch den 62 62 Güterverkehr. ... ... @@ -74,46 +74,37 @@ 74 74 \\Der ländliche Raum muss durch Streckenreaktivierungen und Streckenneubauten 75 75 wieder stärker an den Schienenverkehr angeschlossen und durch intelligente 76 76 Lösungen wie Schnellbusse oder On-Demand-Dienste muss ein attraktives ÖPNV - Angebot 77 -geschaffen werden. Gleichzeitig muss auch die ÖPNV-Infrastruktur und die 78 -88 Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV 79 -89 nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und 80 -90 bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. 81 -91 In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich 82 -92 mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem 83 -Seite 2 84 -Beschluss: Resolution für eine umweltverträgliche Mobilitätswende 85 -93 Güterverkehr auf der Schiene zukommen. 86 -94 87 -95 Verkehrsflächengestaltung 88 -96 Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die 89 -97 bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden 90 -98 werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie 91 -99 des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen 92 -100 dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind. 93 -101 Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf 94 -102 die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine 95 -103 echte bauliche Trennung. Gleichzeitig muss 96 -104 der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung 97 -105 einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen. 98 -106 Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und 99 -107 blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün 100 -108 muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden. 101 -109 Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag 102 -110 zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in 103 -111 Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei 104 -112 Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen 105 -113 zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen 106 -114 potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und 107 -115 bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die 108 -116 mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt 109 -117 erzielen können. 110 -118 111 -119 *2 112 -120 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99 113 -121 kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101 114 -122 115 -123 *1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102 116 -124 autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite 117 -125 118 -126 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltschaedliche 127 subventionen-fast-die-haelfte 77 +geschaffen werden. Gleichzeitig müssen auch die ÖPNV-Infrastruktur und die 78 +Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV 79 +nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und 80 +bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. 81 +In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich 82 +mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem 83 +Güterverkehr auf der Schiene zukommen. 84 +\\__Verkehrsflächengestaltung__ 85 +Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die 86 +bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden 87 +werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie 88 +des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen 89 +dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind. 90 +Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf 91 +die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine 92 +echte bauliche Trennung. 93 +Gleichzeitig muss der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung 94 +einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen. 95 +Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und 96 +blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün 97 +muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden. 98 +Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag 99 +zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in 100 +Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei 101 +Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen 102 +zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen 103 +potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und 104 +bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die 105 +mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt 106 +erzielen können. 107 +*2 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101 108 +*1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite 109 +https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltschaedliche 127 subventionen-fast-die-haelfte 119 119 Seite