Last modified by Valentin Hügenell on 2026/02/21 16:35

From version 1.2
edited by Valentin Hügenell
on 2026/02/21 15:34
Change comment: There is no comment for this version
To version 2.1
edited by Valentin Hügenell
on 2026/02/21 15:38
Change comment: There is no comment for this version

Summary

Details

Page properties
Content
... ... @@ -1,10 +1,10 @@
1 -**Antragstext**
1 +__**Antragstext**__
2 2  \\\\Der Verkehrsbereich ist einer der wenigen klimarelevanten Sektoren, der noch
3 3  keinen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz geleistet hat. So befinden sich die
4 4  Emissionswerte im Jahr 2019 immer noch auf dem Niveau von vor 30 Jahren. Es
5 5  bedarf weitergehender Bemühungen als bisher, um den Verkehrssektor endlich
6 6  nachhaltig und sozial gerecht zu gestalten.
7 -\\Kostengünstigen Öffentlichen Verkehr
7 +\\__Kostengünstigen Öffentlichen Verkehr__
8 8  Die NAJU fordert ein dauerhaftes und bundesweit gültiges, kostengünstiges
9 9  Nachfolgemodell zum 9€-Ticket mit der Möglichkeit dieses in naher Zukunft
10 10  kostenlos zu machen. Gleichzeitig bedarf es enormer Investitionen in den Ausbau
... ... @@ -45,7 +45,7 @@
45 45  Kraftstoffverbrauch des motorisierten Verkehrs. Darüber hinaus steigert diese
46 46  die Verkehrssicherheit und damit die Attraktivität für Fahrradfahrer*innen und
47 47  Fußgänger*innen.
48 -\\Kein Straßenneubau
48 +\\__Kein Straßenneubau__
49 49  Die NAJU fordert einen sofortigen Stopp aller Straßenneubauplanungen und ein
50 50  Ende des Ausbaus von überörtlichen Straßenverbindungen.
51 51  \\Zu einer Mobilitätswende gehört die Stärkung des Umweltverbundes, vor allem auch
... ... @@ -56,7 +56,7 @@
56 56  Natur, zerschneidet Ökosysteme und führt zu einer fortwährenden
57 57  Flächenversiegelung, die vor dem Hintergrund des 30-ha-Ziels der Bundesregierung
58 58  und einer anzustrebenden Flächenneutralität auch abzulehnen ist.
59 -\\Ausbau Schiene
59 +\\__Ausbau Schiene__
60 60  Die NAJU fordert einen massiven Ausbau und die Stärkung des Verkehrssystems
61 61  Schiene sowohl für den öffentlichen Personennah- und Fernverkehr als auch den
62 62  Güterverkehr.
... ... @@ -74,46 +74,37 @@
74 74  \\Der ländliche Raum muss durch Streckenreaktivierungen und Streckenneubauten
75 75  wieder stärker an den Schienenverkehr angeschlossen und durch intelligente
76 76  Lösungen wie Schnellbusse oder On-Demand-Dienste muss ein attraktives ÖPNV - Angebot
77 -geschaffen werden. Gleichzeitig muss auch die ÖPNV-Infrastruktur und die
78 -88 Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV
79 -89 nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und
80 -90 bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.
81 -91 In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich
82 -92 mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem
83 -Seite 2
84 -Beschluss: Resolution für eine umweltverträgliche Mobilitätswende
85 -93 Güterverkehr auf der Schiene zukommen.
86 -94
87 -95 Verkehrsflächengestaltung
88 -96 Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die
89 -97 bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden
90 -98 werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie
91 -99 des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen
92 -100 dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind.
93 -101 Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf
94 -102 die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine
95 -103 echte bauliche Trennung. Gleichzeitig muss
96 -104 der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung
97 -105 einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen.
98 -106 Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und
99 -107 blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün
100 -108 muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden.
101 -109 Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag
102 -110 zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in
103 -111 Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei
104 -112 Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen
105 -113 zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen
106 -114 potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und
107 -115 bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die
108 -116 mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt
109 -117 erzielen können.
110 -118
111 -119 *2
112 -120 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99
113 -121 kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101
114 -122
115 -123 *1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102
116 -124 autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite
117 -125
118 -126 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltschaedliche 127 subventionen-fast-die-haelfte
77 +geschaffen werden. Gleichzeitig müssen auch die ÖPNV-Infrastruktur und die
78 +Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV
79 +nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und
80 +bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.
81 +In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich
82 +mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem
83 +Güterverkehr auf der Schiene zukommen.
84 +\\__Verkehrsflächengestaltung__
85 +Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die
86 +bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden
87 +werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie
88 +des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen
89 +dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind.
90 +Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf
91 +die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine
92 +echte bauliche Trennung.
93 +Gleichzeitig muss der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung
94 +einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen.
95 +Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und
96 +blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün
97 +muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden.
98 +Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag
99 +zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in
100 +Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei
101 +Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen
102 +zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen
103 +potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und
104 +bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die
105 +mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt
106 +erzielen können.
107 +*2 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101
108 +*1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite
109 +https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltschaedliche 127 subventionen-fast-die-haelfte
119 119  Seite