Changes for page [2022] Resolution für eine umweltverträgliche Mobilitätswende
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... ... @@ -74,46 +74,39 @@ 74 74 \\Der ländliche Raum muss durch Streckenreaktivierungen und Streckenneubauten 75 75 wieder stärker an den Schienenverkehr angeschlossen und durch intelligente 76 76 Lösungen wie Schnellbusse oder On-Demand-Dienste muss ein attraktives ÖPNV - Angebot 77 -geschaffen werden. Gleichzeitig muss auch die ÖPNV-Infrastruktur und die 78 -88 Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV 79 -89 nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und 80 -90 bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. 81 -91 In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich 82 -92 mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem 83 -Seite 2 84 -Beschluss: Resolution für eine umweltverträgliche Mobilitätswende 85 -93 Güterverkehr auf der Schiene zukommen. 86 -94 87 -95 Verkehrsflächengestaltung 88 -96 Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die 89 -97 bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden 90 -98 werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie 91 -99 des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen 92 -100 dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind. 93 -101 Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf 94 -102 die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine 95 -103 echte bauliche Trennung. Gleichzeitig muss 96 -104 der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung 97 -105 einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen. 98 -106 Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und 99 -107 blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün 100 -108 muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden. 101 -109 Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag 102 -110 zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in 103 -111 Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei 104 -112 Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen 105 -113 zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen 106 -114 potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und 107 -115 bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die 108 -116 mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt 109 -117 erzielen können. 110 -118 111 -119 *2 112 -120 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99 113 -121 kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101 114 -122 115 -123 *1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102 116 -124 autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite 77 +geschaffen werden. Gleichzeitig müssen auch die ÖPNV-Infrastruktur und die 78 +Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV 79 +nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und 80 +bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. 81 +In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich 82 +mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem 83 +Güterverkehr auf der Schiene zukommen. 84 +\\Verkehrsflächengestaltung 85 +Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die 86 +bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden 87 +werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie 88 +des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen 89 +dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind. 90 +Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf 91 +die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine 92 +echte bauliche Trennung. 93 +Gleichzeitig muss der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung 94 +einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen. 95 +Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und 96 +blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün 97 +muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden. 98 +Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag 99 +zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in 100 +Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei 101 +Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen 102 +zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen 103 +potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und 104 +bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die 105 +mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt 106 +erzielen können. 107 +*2 108 +https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101 109 +*1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite 117 117 125 118 118 126 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltschaedliche 127 subventionen-fast-die-haelfte 119 119 Seite