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... ... @@ -74,46 +74,39 @@
74 74  \\Der ländliche Raum muss durch Streckenreaktivierungen und Streckenneubauten
75 75  wieder stärker an den Schienenverkehr angeschlossen und durch intelligente
76 76  Lösungen wie Schnellbusse oder On-Demand-Dienste muss ein attraktives ÖPNV - Angebot
77 -geschaffen werden. Gleichzeitig muss auch die ÖPNV-Infrastruktur und die
78 -88 Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV
79 -89 nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und
80 -90 bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.
81 -91 In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich
82 -92 mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem
83 -Seite 2
84 -Beschluss: Resolution für eine umweltverträgliche Mobilitätswende
85 -93 Güterverkehr auf der Schiene zukommen.
86 -94
87 -95 Verkehrsflächengestaltung
88 -96 Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die
89 -97 bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden
90 -98 werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie
91 -99 des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen
92 -100 dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind.
93 -101 Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf
94 -102 die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine
95 -103 echte bauliche Trennung. Gleichzeitig muss
96 -104 der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung
97 -105 einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen.
98 -106 Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und
99 -107 blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün
100 -108 muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden.
101 -109 Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag
102 -110 zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in
103 -111 Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei
104 -112 Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen
105 -113 zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen
106 -114 potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und
107 -115 bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die
108 -116 mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt
109 -117 erzielen können.
110 -118
111 -119 *2
112 -120 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99
113 -121 kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101
114 -122
115 -123 *1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102
116 -124 autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite
77 +geschaffen werden. Gleichzeitig müssen auch die ÖPNV-Infrastruktur und die
78 +Anbindung an lokale Zentren in Ballungsräumen verstärkt werden. Um den ÖPNV
79 +nachhaltig zu gestalten, müssen alle Strecken zeitnah elektrifiziert werden und
80 +bis 2030 ausschließlich durch Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.
81 +In Ballungszentren müssen lokale wie regionale Knoten ausgebaut und deutlich
82 +mehr Kapazität geschaffen werden. Eine Stärkung muss zudem insbesondere dem
83 +Güterverkehr auf der Schiene zukommen.
84 +\\Verkehrsflächengestaltung
85 +Die NAJU fordert eine umweltverträgliche Umverteilung von Verkehrsflächen. Die
86 +bisherige Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs muss überwunden
87 +werden. Daher braucht es künftig eine Bevorzugung von Fuß- und Radverkehr sowie
88 +des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Fahrradwege müssen
89 +dabei so ausgebaut werden, das sie ausreichend vor Kraftverkehr geschützt sind.
90 +Es reicht dabei nicht Linien für sogenannte Schutzstreifen und Angstweichen auf
91 +die Straße zu malen, sondern erfordert auf viel befahrenen Verkehrswegen eine
92 +echte bauliche Trennung.
93 +Gleichzeitig muss der Verkehrsbereich mit seiner intensiven Flächennutzung seiner Verantwortung
94 +einer sozialgerechten und nachhaltigen Gestaltung seiner Flächen nachkommen.
95 +Dies bedeutet insbesondere die verstärkte Einbettung und den Ausbau grüner und
96 +blauer Infrastruktur im Rahmen der Verkehrsflächenplanung. Verkehrsbegleitgrün
97 +muss dabei ökologisch gestaltet und bewirtschaftet werden.
98 +Der Ausbau grüner und blauer Infrastruktur trägt dabei einen wichtigen Beitrag
99 +zur Klimaanpassung und Klimaschutz in Städten bei. Sie kühlt das Mikroklima in
100 +Hitzephasen, reinigt die Luft von Schadstoffen und speichert bei
101 +Starkregenereignissen Wasser. Daher sind vermehrt Städte und ihre Verkehrsachsen
102 +zu begrünen. Verkehrsflächen, wie Bahnanlagen und Straßenflächen, stellen
103 +potenziell vielfältige Lebensräume dar, die naturnah gestaltet und
104 +bewirtschaftet werden sollen. Dazu gehören Verkehrsinseln und Baumscheiben, die
105 +mit Blühelementen und verminderter Mahd einen positiven Effekt für die Umwelt
106 +erzielen können.
107 +*2
108 +https:~/~/www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wir99kungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf S.15f 100 101
109 +*1 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/tempolimit-auf102autobahnen-mindert-co2-emissionen Seite
117 117  125
118 118  126 https:~/~/www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/umweltschaedliche 127 subventionen-fast-die-haelfte
119 119  Seite