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Version 7.1 von naju-bayern am 2020/04/29 13:10

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1 = {{id name="NAJUServiceundMaterialien-TippsfürdieVerpflegungvongrößerenGruppen"/}}Tipps für die Verpflegung von größeren Gruppen =
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3 Abwechslungsreiches, leckeres Essen steigert die Zufriedenheit von allen Anwesenden, nicht selten entscheidet die Verpflegung über das Gelingen der ganzen Veranstaltung!
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5 == {{id name="NAJUServiceundMaterialien-ÜbersichtMengenangaben*proPersonundMahlzeit"/}}Übersicht Mengenangaben* pro Person und Mahlzeit ==
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7 (% class="wrapped" %)
8 |=(((
9 Was
10 )))|=(((
11 Menge pro Person / Mahlzeit
12 )))
13 |(((
14 Brot
15 )))|(((
16 100 g (2 Brötchen)
17 )))
18 |(((
19 Butter / Margarine
20 )))|(((
21 50 g
22 )))
23 |(((
24 Marmelade
25 )))|(((
26 30 g
27 )))
28 |(((
29 Käse + Wurst
30 )))|(((
31 80 g
32 )))
33 |(((
34 Schokocreme
35 )))|(((
36 30 g
37 )))
38 |(((
39 Milch (für Müsli, Kaffee + Tee)
40 )))|(((
41 250-300 ml
42 )))
43 |(((
44 Gemüse roh ~/~/ als Beilage (warm)
45 )))|(((
46 100 g ~/~/ 200 g
47 )))
48 |(((
49 Gemüse als Hauptgericht
50 )))|(((
51 300-400 g
52 )))
53 |(((
54 Nudeln und Reis als Hauptgericht
55 )))|(((
56 125 g (getrocknet)
57 )))
58 |(((
59 Reis und Teigwaren als Beilage
60 )))|(((
61 80 g (getrocknet)
62 )))
63 |(((
64 Reis und Teigwaren als Suppeneinlage
65 )))|(((
66 60 g (getrocknet)
67 )))
68 |(((
69 Kartoffeln als Beilage ~/~/ als Hauptgericht
70 )))|(((
71 150-200 g ~/~/ 300-400 g
72 )))
73 |(((
74 Fleisch + Fisch
75 )))|(((
76 100-200 g
77 )))
78 |(((
79 Soße
80 )))|(((
81 100 ml
82 )))
83 |(((
84 Suppe als Beigabe ~/~/ als Hauptgericht
85 )))|(((
86 250 ml ~/~/ 500-750 ml
87 )))
88 |(((
89 Salat
90 )))|(((
91 100-200 g
92 )))
93 |(((
94 Dressing
95 )))|(((
96 30-40 ml Ölbasis, 50-70 ml cremig
97 )))
98 |(((
99 Dessert
100 )))|(((
101 150-200 g
102 )))
103 |(((
104 Obst
105 )))|(((
106 100 g
107 )))
108 |(((
109 Cornflakes / Müsli
110 )))|(((
111 50-80 g (als Komponente)
112 )))
113
114 ~* variieren nach Gruppenzusammensetzung (Geschlecht, Alter, Gruppenaktivitäten, Anzahl der Mahlzeiten)
115
116 == {{id name="NAJUServiceundMaterialien-Budget&Einkauf"/}}Budget & Einkauf ==
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118 * Kosten bei Selbstverpflegung pro Tag und Kopf: 6-7 €
119 * je länger die Veranstaltung und umso mehr Teilnehmer, desto günstiger die Verpflegung
120 * Regionale, saisonale, ökologische und fair gehandelte Produkte bevorzugen
121 * Einkauf täglich frisch oder komplett? Rechtzeitig klären wo eingekauft werden soll?
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123 == {{id name="NAJUServiceundMaterialien-Hygiene&Vorschriften"/}}Hygiene & Vorschriften ==
124
125 * Hände waschen vor jedem Arbeitsgang!
126 * Geschirrtücher für Geschirr & Händehandtuch für Hände!
127 * Lebensmittel wie Obst und Gemüse waschen, putzen oder abbürsten
128 * Küchenstrecke sauber halten, Lappen und Handtücher häufig wechseln.
129 * Verpackungen schließen, Lebensmittel abdecken.
130 * Kühlkette einhalten (Käse, Milch, Fleisch usw.)
131 * Vorsicht beim Speisereste verwerten, im Zweifelsfall wegschmeißen!
132 * Küchenkleidung (festes Schuhwerk, Haare zusammenbinden, Schürze)
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134 == {{id name="NAJUServiceundMaterialien-Tipps&Tricks"/}}Tipps & Tricks ==
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136 * Einkaufsliste mit Mengenangaben schreiben
137 * Liste in die Küche hängen, um sofort fehlende Lebensmittel ergänzen zu können
138 * In größeren Küchenteams kann es sinnvoll sein, Zuständigkeiten (Einkauf, Zubereitung, Abwasch, Lagerung ...) zu verteilen oder Team auf einzelne Mahlzeiten aufzusplitten.
139 * Vor dem Kochen Überblick verschaffen: Küchenausrüstung und benötigte Lebensmittel
140 * Zubereitungszeit: kalte Mahlzeiten 30 min, warme Mahlzeiten ca. 2 h (je nach Aufwand)
141 * Vegetarier & Veganer berücksichtigen, Lebensmittelunverträglichkeiten abfragen.
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143 [[image:attach:photo-99135_640.png||thumbnail="true" height="250"]]
144
145 = {{id name="NAJUServiceundMaterialien-KleinerBioeinkaufsführer"/}}Kleiner Bioeinkaufsführer =
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147 == {{id name="NAJUServiceundMaterialien-StarkeArgumentefürdenKaufvonBiolebensmitteln"/}}Starke Argumente für den Kauf von Biolebensmitteln ==
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149 In den Supermärkten wie in unseren und vielen anderen Haushalten haben „Bio“-Produkte längst Einzug gehalten. Von unabhängiger Stelle kontrollierte Biosiegel kennzeichnen diese Produkte, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen (siehe Liste). Täuschende Aufschriften wie „aus kontrolliertem Anbau“, „aus umweltgerechter Landwirtschaft“ oder aus „umweltschonendem Anbau“ klingen zwar wie Bio, können die Verbraucher aber getrost vergessen. Auch das allseits beliebte „Bodenhaltung“ oder das gern verwendete „aus naturnahem Anbau“ gehören in diese Kategorie. Produkte aus kontrolliert-biologischem Anbau haben viele gesundheitliche Vorteile, und auch die Natur kann fast ausschließlich von unserer gesunden Ernährung profitieren. Eine gesunde Ernährung und der Erhalt der Natur kann dann auch mal etwas mehr kosten – das sollte es uns wert sein. Natürlich ist es aufgrund der hohen CO2-Belastung beim Transport wenig sinnvoll, einen Bio-Apfel z.B. aus Neuseeland zu kaufen. Ein konventionell produzierter Apfel wäre in diesem Falle dann doch besser
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151 == {{id name="NAJUServiceundMaterialien-GeringerePestizid-undSchadstoffbelastung"/}}Geringere Pestizid- und Schadstoffbelastung ==
152
153 Zunächst einmal dürfte uns allen klar sein, dass Produkte aus kontrolliert ökologischem Anbau weniger mit Pestiziden und Schadstoffen belastet sind als konventionelle Lebensmittel.
154
155 == {{id name="NAJUServiceundMaterialien-WenigerCO2-Emissionen"/}}Weniger CO2-Emissionen ==
156
157 Auch weist die biologische Herstellung von Lebensmitteln weniger CO2-Emissionen auf als Lebensmittel aus konventioneller Herstellung. Vor allem weil die Futtermittel für Fleisch- und Milchproduktion weitaus weniger Treibhausgase erzeugen, da der Dünger für die Felder kein leicht löslicher Mineraldünger ist.
158
159 == {{id name="NAJUServiceundMaterialien-GrößereBiodiversitätaufundandenAnbauflächen"/}}Größere Biodiversität auf und an den Anbauflächen ==
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161 Insgesamt sind am Rand von Bioäckern 25 Prozent mehr Vögel – im Herbst/Winter sogar 44 Prozent – zu finden als bei herkömmlicher Ackerbewirtschaftung (N1). Auf ökologisch bewirtschafteten Flächen sind 85 Prozent mehr Pflanzenarten, ein Drittel mehr Fledermäuse, 17 Prozent mehr Spinnen und 5 Prozent mehr Vogelarten anzutreffen. Zugleich bewirtschaften Biobauern kleinere Felder mit einem höheren Grünflächenanteil und pflanzen mehr Hecken (N6). Im Boden einer ökologischen Anbaufläche findet man 50 bis 80 Prozent mehr Regenwürmer als im Boden mineralisch gedüngter Flächen (N2, N3). Auch die Anzahl von Insekten wie Laufkäfer, Spinnen, Tausendfüßler, Wanzen und Milben als Nützlinge oder Nahrungsgrundlage für andere Tiere ist signifikant höher (N3, N4). Die Artenzahl der Ackerbegleitkräuter ist im Biolandbau deutlich größer (N4, N5).
162
163 {{confluence_note}}
164 Also: Wer Bio kauft, der schützt die Natur und unterstützt damit die Ziele der NAJU und des LBV
165 {{/confluence_note}}
166
167 {{confluence_quellangaben atlassian-macro-output-type="INLINE"}}
168 * (N1) The SOIL ASSOCIATION (2000): The Biodiversity Benefits of Organic Farming, Bristol.
169 * (N2) FiBL Nr. 1(2000)
170 * (((
171 \\
172
173 (N3) PFIFFNER; L.; LYKA; H.: (2002) Naturnahe Flächen mit Biolandbau kombinieren. Ökologie & Landbau 2/2002.
174 )))
175 * (((
176 \\
177
178 (N4) Senat der Bundesforschungsanstalten des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL, 2003): Bewertung von Lebensmitteln verschiedener Produktionsverfahren. Statusbericht 2003.
179 )))
180 * (((
181 \\
182
183 (N5) KÖPKE, U.(2002): Umweltleistungen des Ökologischen Landbaus. Ökologie & Landbau 2/2002.
184 )))
185 * (((
186 \\
187
188 (N 6) FULLER, R.J., NORTON, L.R., FEBER, R.E. et al (2005): Benefits of organic farming to biodiversity vary among taxa. Biology Letters 5/2005.
189 )))
190 {{/confluence_quellangaben}}
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