Version 4.2 by Theresa König on 2026/02/21 15:28

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Theresa König 1.1 1 Antragstext
Theresa König 2.5 2 Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst mess- und sichtbar. Die gesellschaftlichen und historischen Ursachen sind vielfach wissenschaftlich  belegt. Neben erheblichen sozialen und ökonomischen Problemen drohen durch eine weitere Erhitzung des globalen Klimas irreversible Schäden für Natur und Umwelt. Wir leben im Zeitalter des Kapitalozäns: Der Ursprung der Klimakrise liegt in kapitalistischen und kolonialen Strukturen.[i] Daher sind Länder und Menschen des Globalen Nordens^^1 ^^in besonderem Maße für die Klimakrise verantwortlich. 
Theresa König 2.6 3 Historisch gesehen haben sie den Großteil der Treibhausgasemissionen ausgestoßen.[ii] Trotzdem sind Länder und Menschen des Globalen Südens^^1^^ schon seit Generationen am stärksten von den Folgen der Umweltausbeutung und der Klimakrise betroffen. Sie gründeten Widerstands- und Umweltbewegungen dagegen. Zudem spüren insbesondere junge und nachfolgende Generationen, von (Mehrfach- )Diskriminierung betroffene Menschen und Menschen in prekären Lebenssituationen die Auswirkungen der Klimakrise in besonderem Maße.
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Theresa König 2.6 5 ^^1^^ Die Begriffe "Globaler Norden" und "Globaler Süden“ verweisen nicht auf geografische Kategorien. „Mit dem Begriff Globaler Süden wird eine im 
6 globalen System benachteiligte gesellschaftliche, politische und ökonomische Position beschrieben. Globaler Norden hingegen bestimmt eine mit Vorteilen bedachte Position. Die Einteilung verweist auf die unterschiedliche Erfahrung mit Kolonialismus und Ausbeutung, einmal als vor allem Profitierende und einmal als vornehmlich Ausgebeutete“ (glokal 2013). Quelle: glokal 2013: Mit kolonialen Grüßen. Berichte und Erzählungen von 
Theresa König 3.1 7 Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. URL:https:~/~/www.glokal.org/wpcontent/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf, S. 8, aufgerufen am 23.09.2023.
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Theresa König 3.1 10 Um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, hat sich die internationale Staatengemeinschaft 2015 mit dem Pariser Abkommen darauf verständigt, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und Anstrengungen zu unternehmen, eine maximale Erwärmung von 1,5 Grad Celsius anzustreben. Im März 2023 veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) seinen sechsten Sachstandsbericht, der die gravierende Handlungslücke zur Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels deutlich unterstreicht.[iii] Das Fenster, in dem die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, wird sich in wenigen Jahren schließen. Die bisher umgesetzten und geplanten Maßnahmen der Staaten reichen nicht aus, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele einzuhalten. Jedes Zehntelgrad Erwärmung hat schwerwiegende Konsequenzen. Unter anderem werden  Ökosysteme unwiederbringlich zerstört, Biodiversität geht verloren, Konflikte um natürliche Ressourcen nehmen zu, Extremwetterereignisse treten vermehrt auf und Menschen verlieren ihre Existenzgrundlage und Heimat. Dies ist ein unhaltbarer Zustand.
Theresa König 3.2 11 \\Als NAJU setzen wir uns für junge und marginalisierte Gruppen ein. Deshalb fordern wir einen wirksamen und gerechten Klimaschutz. Ziel ist der Erhalt von Lebensgrundlagen und einer intakten Natur. Deshalb muss eine sozial-ökologische Transformation die globale Erwärmung schnellstmöglich bremsen und die Erfüllung der Grundbedürfnisse aller Menschen sicherstellen.
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Theresa König 1.1 13 Daher fordern wir:
Theresa König 3.2 14 \\1. Eine ambitionierte und sozialgerechte Klimapolitik der Bundesregierung sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene, die sich an dem  1,5 Grad-Ziel und den dafür aus wissenschaftlicher Sicht notwendigen Maßnahmen orientiert. Dazu müssen die Treibhausgasemissionen in 
Theresa König 1.1 15 Deutschland auf Nettonull bis 2035 gesenkt werden.
Theresa König 3.2 16 \\2. Eine sozial- und naturverträgliche Energiewende mit einem vollständigen Kohleausstieg in Deutschland bis 2030.
17 \\3. Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen auf europäischer Ebene um mindestens 65 Prozent bis 2030 (im Vergleich zu 1990) sowie das Erreichen der Klimaneutralität auf EU-Ebene bis 2040.
18 \\4. Die politische und gesellschaftliche Anerkennung, dass der Globale Norden als Hauptverursacher der Klimakrise die größte Verantwortung trägt, 
Theresa König 1.1 19 während der Globale Süden am stärksten von den Folgen betroffen ist.
Theresa König 3.2 20 \\5. Die politische und gesellschaftliche Anerkennung des Zusammenhangs zwischen Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus. Anhaltende koloniale 
Theresa König 1.1 21 Machtstrukturen müssen konsequent abgebaut werden.
Theresa König 3.2 22 \\6. Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet werden. Insbesondere FLINTA*- Personen (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinär, Trans, Agender), BIPoC, 
23 (mehrfach-)diskriminierte Menschen, Menschen in prekären Lebenssituationen und junge Menschen müssen aus Perspektive der Gender-, Generationen- und Klimagerechtigkeit stärker berücksichtigt werden.
24 \\7.Die Sichtbarmachung von Perspektiven, Umweltbewegungen und Widerstandskämpfen von BIPoC (Black, Indigenous and People of Color).
25 \\8. Als Industrieland mit einer globalen Verantwortung für die Menschen in den Ländern, die besonders von der Klimakrise betroffen sind, muss Deutschland eine internationale Vorreiterrolle einnehmen. Dies gilt sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch bei den Vereinten Nationen.
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Theresa König 3.2 27 9. Das Ende des Raubbaus und der Ressourcenausbeutung insbesondere im Globalen Süden zugunsten des Globalen Nordens.
Theresa König 4.1 28 \\10. Umfangreiche Anpassungen an die bereits messbaren Auswirkungen der Klimakrise zum Schutz der Menschen sowie der natürlichen Lebensgrundlagen.
29 \\11.Eine Erhöhung der von Deutschland bereitgestellten internationalen Klimafinanzierung auf mindestens 8 Milliarden Euro bis 2025. Das neue 
30 Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss sich an den Bedarfen der am stärksten von der Klimakrise betroffenen Länder ausrichten. Deutschland muss sowohl Gelder für die Emissionsminderung und Anpassung als auch zusätzliche Erläuterung und Begründung unserer Forderungen Mittel für den vereinbarten Fond für Klimawandelschäden und -verluste bereitstellen.
31 \\12.Die Anerkennung der gravierenden Folgen der Klimakrise als Fluchtursache und die Gewährleistung von Schutz für flüchtende sowie schutzsuchende Menschen.
32 \\13.Den Schutz und die klimaresiliente Renaturierung von Ökosystemen als natürliche Kohlenstoffsenken.
33 \\14.Eine klimaverträgliche Agrarpolitik, die klimaresiliente Lebensräume schafft und Biodiversität fördert. Zugleich muss die Zukunft für 
Theresa König 1.1 34 Landwirt*innen gesichert sein.
Theresa König 4.1 35 \\15.Eine klimaschützende und nachhaltige Mobilität. Insbesondere müssen dabei die unterschiedlichen Voraussetzungen in Städten und auf dem Land berücksichtigt und der Verkehrssektor sozialverträglich transformiert werden.
36 \\16.Die umfangreiche Sensibilisierung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gegenüber der Klimakrise, ihrer Auswirkungen und der 
37 notwendigen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen im Rahmen schulischer und außerschulischer Bildungsarbeit.
38 \\17.Eine umfassende Beteiligung von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und marginalisierten Gruppen bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen auf allen Ebenen.
39 \\18. Eine umfassende sozial-ökologische Transformation, die strukturelle Probleme löst.
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41 Erläuterung unserer Forderungen
Theresa König 4.2 42 \\1. Das zur Verfügung stehende CO2-Budget gibt laut Sachverständigenrat für Umweltfragen den Rahmen für den angemessenen und notwendigen Beitrag Deutschlands zur Einhaltung der Pariser Klimaziele vor. Bei linearer Reduktion der Emissionen (basierend auf 2019) müsste Deutschland ab 2038 klimaneutral sein.[iv] Von Fridays for Future Deutschland beauftragt, hat das Wuppertal Institut in einer Studie ermittelt, wie Klimaneutralität bereits 2035 machbar wäre.[v] Dafür notwendig sind ambitionierte Investitionen und ein gesellschaftlicher Umbau. So wird sichergestellt, dass der deutsche Anteil am verbleibenden globalen CO2-Budget für das 1,5 Grad-Ziel nicht überproportional beansprucht wird.
43 \\2. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist essenziell für das Erreichen ambitionierter Klimaziele. Insbesondere der Ausbau von Windkraft- und 
44 Photovoltaikanlagen muss dazu massiv vorangetrieben werden. Eine vollständige klimaneutrale Stromversorgung mit Erneuerbaren bis 2035 ist 
45 umsetzbar[vi]und von elementarer Bedeutung. Dazu braucht es erhebliche Investitionen in die Forschung zu erneuerbaren Energien sowie zu Leitungs und Speichertechnologien, den großflächigen Ausbau dieser und den Abbau struktureller und bürokratischer Hürden. Um Erneuerbare Energien mit Arten- und Naturschutz zu vereinen, müssen Herausforderungen deutlich adressiert und abgewogen werden, Fachpersonal befragt und regionale Lösungen umgesetzt werden.[vii] Die Einbindung der Bürger*innen vor Ort ist fundamental für die Akzeptanz der notwendigen Energiewende. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien muss der Ausstieg aus fossilen Energieträgern schnell eingeleitet werden. Dafür muss Deutschland bis 2030 aus der Kohleverstromung aussteigen.
46 \\3. Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union auf den richtigen Weg gemacht. Mit ihrer langfristigen Klimastrategie legt sich die EU fest, bis 
47 2050 Klimaneutralität erreichen zu wollen. Die Erhöhung des europäischen Reduktionsziels bis 2030 auf 55 Prozent kann hier nur ein erster Schritt 
48 sein und muss zeitnah weiter auf 65 Prozent netto (d.h. ohne Anrechnung von Senken) angehoben werden, um auch international ein wichtiges Zeichen zu setzen.[viii]
49 \\4.Die Länder und Menschen des Globalen Nordens müssen sich über ihre Rolle als Hauptverursacher*innen der Klimakrise bewusst werden, dementsprechend Verantwortung übernehmen und für Schäden und Verluste aufkommen. Sie sind historisch für den größten Anteil der Treibhausgasemissionen 
Theresa König 1.1 50 verantwortlich und profitieren wirtschaftlich am meisten.[ii] Die Folgen 
51 der Klimakrise spüren jedoch nicht alle Länder gleichermaßen. Länder und 
52 Menschen des Globalen Südens sind am stärksten von der Klimakrise 
53 betroffen. Die von Ländern des Globalen Nordens (insbesondere der EU) 
54 forcierten Freihandelsabkommen verschärfen und verfestigen diese 
55 Ungleichheiten zusätzlich, indem beispielsweise Umweltprobleme in Länder 
56 des Globalen Südens ausgelagert werden.
Theresa König 2.1 57 \\5.Im Zuge des Kolonialismus haben Europäer*innen andere Menschen massenweise 
Theresa König 1.1 58 verschleppt, versklavt und getötet. Dieses Unterdrückungssystem beruhte 
59 auf einer Rassifizierung von Menschen, das heißt auf der Erfindung von 
60 hierarchisch geordneten „Menschenrassen“. Dabei ordneten sich weiße
61 Menschen selbst positive Eigenschaften zu, den kolonialisierten, 
62 versklavten Menschen ordneten sie hingegen gegensätzliche negative 
63 Eigenschaften zu. Neben der Einteilung in Schwarze und weiße Menschen 
64 wurde die Welt in weitere hierarchisch geordnete, binäre Gegensatzpaare 
65 geteilt, unter anderem in die Kategorien Mann und Frau, heterosexuell und 
66 homosexuell, nicht be_hindert und be_hindert usw. Durch diese koloniale 
67 Einteilung der Welt schufen sich die Europäer*innen eine Rechtfertigung, 
68 um die kolonisierten Menschen auszubeuten, zu unterdrücken und 
69 abzuwerten.[ix]
70 Die Bildung von Gegensatzpaaren machte auch vor der Natur keinen Halt:
71 weiße Menschen schrieben kolonisierten Menschen zu, primitiv und naturnah 
72 zu sein. Zugleich waren sie der Ansicht, dass sie selbst durch ihr 
73 rationales Denken von der Natur entkoppelt seien. Die Natur wird in diesem 
74 Denken zu etwas Gestaltbaren und Beherrschbaren. Zugleich wird verleugnet, 
75 dass der Mensch als biologisches Wesen Teil von der Natur ist und von 
76 natürlichen Ökosystemen abhängig ist. Durch die Abwertung von Natur hat 
77 das koloniale Denken die Ausbeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen 
78 zugunsten von Profiten ermöglicht. Die Klimakrise hat ihre Wurzeln in 
79 diesem Denken. 
Theresa König 2.1 80 \\Diese Zusammenhänge von Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus 
Theresa König 1.1 81 müssen anerkannt und beendet werden, um Klimagerechtigkeit zu 
82 schaffen.[ix]
Theresa König 2.1 83 \\6.Diskriminierungen wie Rassismus, Klassismus, Sexismus, Ableismus 
Theresa König 1.1 84 (Diskriminierung von be_hinderten Menschen) oder Ageism (Diskriminierung 
85 aufgrund des Alters) stellen soziale Ungleichheits- und Machtverhältnisse 
86 dar und wirken intersektional.[x] Sie drängen bestimmte gesellschaftliche 
87 Gruppen an die gesellschaftlichen Ränder. Von (Mehrfach-)Diskriminierung 
88 betroffene Gruppen haben daher in der Regel weniger ökonomische Ressourcen 
89 und gesellschaftliche Einflussmöglichkeiten. Sie können sich selbst nicht 
90 im gleichen Maße vor Klimafolgen absichern und werden in staatlichen 
91 Maßnahmen nicht unbedingt gleichermaßen berücksichtigt. So bekommen 
92 marginalisierte Gruppen die Folgen der globalen Erwärmung am stärksten zu 
93 spüren. Sie sind von der Klimakrise besonders betroffen, obwohl sie wenig 
94 zur Erderwärmung beigetragen haben.[xi]
95 Gendergerechtigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für 
96 Klimagerechtigkeit, da FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter, 
97 Nichtbinär, Trans, Agender) vor allem Personen aus dem Globalen Süden, 
98 sehr stark von der Klimakrise betroffen sind.[xii] Insbesondere in den 
99 Bereichen der Organisation der Erwerbs- und Sorgearbeit, des Zugangs zu 
100 Ressourcen, Gesundheitsvorsorge und politischer Beteiligung sind diese 
101 stark benachteiligt. Sie haben meist einen geringeren sozialen Status, 
102 sowie weniger politische und wirtschaftliche Macht als Männer. Dies geht 
103 insbesondere auf die historisch bedingte androzentrische 
104 (männerzentrierte) Sichtweise in Institutionen und Politik zurück. 
105 Deswegen fordern wir das Aufbrechen der patriarchalen Strukturen sowie 
106 eine verstärkte Sichtbarkeit und Unterstützung von FLINTA*-Personen, 
107 (mehrfach-) diskriminierte Menschen sowie Menschen in prekären 
108 Lebenssituationen.
Theresa König 2.1 109 \\7. Heutzutage stehen vor allem weiße Klima- und Umweltbewegungen im 
Theresa König 1.1 110 öffentlichen Fokus. Bewegungen von BIPoC (Black, Indigenous and People of 
111 Color) werden dabei meistens außer Acht gelassen und vernachlässigt – nur 
112 selten wird in den Medien über sie berichtet. Jedoch kämpfen BIPoC Aktivist*innen schon seit Jahrzehnten gegen die Auswirkungen der 
113 Klimakrise sowie gegen strukturelle Unterdrückungsmuster. Die Arbeit und 
114 das Engagement von insbesondere jungen BIPoC-Aktivist*innen müssen 
115 sichtbar gemacht und anerkannt werden, da gerade sie besonders stark von 
116 den Folgen der Klimakrise betroffen sind. (Einige Kurzvorstellungen von 
117 BIPoC-Klimaaktivist*innen können in der kostenlosen Broschüre 
118 „Kolonialismus und Klimakrise. Über 500 Jahre Widerstand“ nachgelesen 
119 werden.[ix]) Auch Widerstandsbewegungen von BIPoC bekommen wenig 
120 Aufmerksamkeit, obwohl sie sich schon früh bildeten. Widerstandsbewegungen 
121 von BIPoC-Aktivist*innen fordern, Umweltprobleme nicht isoliert zu 
122 betrachten. Stattdessen sollten sie als soziale Probleme behandelt werden, 
123 die ihren Ursprung in gesellschaftlichen Hierarchien und 
124 Ausbeutungssystemen haben. Durch die öffentliche Vernachlässigung von 
125 BIPoC-Protesten wird das falsche Bild geschaffen, Menschen aus dem 
126 Globalen Süden seien nicht am Umwelt- und Klimaschutz interessiert. Dies 
127 ist auf die Ideologie des weißen Naturschutzes zurückzuführen, die im 
128 Kolonialismus verwurzelt ist.[ix]
Theresa König 2.2 129 \\8.Deutschland als einer der größten globalen Emittenten und als Land mit 
Theresa König 1.1 130 starken ökonomischen und technologischen Möglichkeiten trägt eine 
131 besondere Verantwortung. Deshalb muss Deutschland auch innerhalb der EU 
132 und auf internationaler Ebene für ambitionierte Reduktionsziele und 
133 konsequente Klimaschutzmaßnahmen eintreten. Insbesondere bei der 
134 Ausgestaltung von internationalen Handelsmechanismen mit CO2-Emissionen 
135 fordern wir die Bundesregierung auf, für eine robuste, faire und sichere 
136 Ausgestaltung einzutreten, damit es, anders als unter dem Kyoto-Protokoll, 
137 nicht zu massivem Missbrauch kommt. Dies bedeutet, dass die 
138 Anrechenbarkeit von Zertifikaten aus dem Kyoto-Mechanismus stark 
139 reglementiert und eingeschränkt werden muss. Zudem müssen Doppelzählungen 
140 und Schlupflöcher im Regelwerk ausgeschlossen werden und eine zusätzliche 
141 Reduktion der CO2-Emissionen erwirkt werden.[xiii]
Theresa König 2.2 142 \\9.Länder und Menschen des Globalen Nordens profitieren von der 
Theresa König 1.1 143 Ressourcenausbeutung des Globalen Südens. Dies hat seinen Ursprung in der 
144 Kolonialzeit und hält bis heute an. Eine große Rolle spielt außerdem das 
145 kapitalistische System, dass insbesondere auf Profit und Gewinn aus ist. 
146 Unter anderem werden zugunsten des Globalen Nordens Rohstoffe sehr günstig 
147 importiert.[ix] So kommt es zu einer Ausbeutung von Tieren, Pflanzen, 
148 Menschen und Ökosystemen des Globalen Südens, die die Kosten unseres 
149 Lebensstils tragen.[xiv]
Theresa König 2.2 150 \\10. Die Auswirkungen der Klimakrise sind bereits überall auf der Welt - 
Theresa König 1.1 151 wenn auch in ungleichem Maße - zu spüren. Szenarien zu erstellen, um 
152 diese greifbar zu machen, kann nur ein erster Schritt sein. Die 
153 aktive und zeitnahe Einrichtung beziehungsweise Anpassung von 
154 Entwässerungsanlagen oder Warnsystemen kann nicht schnell genug 
155 erfolgen. Grundsätzlich müssen Städte- und Häuserbau ebenso neu 
156 gedacht werden, wie viele andere Wirtschaftsbereiche auch.[xv] Eine 
157 besondere Bedeutung bei der Stadtentwicklung kommt dabei der 
158 Entsieglung von Flächen und dem Schaffen von Blau-Grüner Infrastruktur insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen zu. Gerade 
159 in sozioökonomisch schwächeren Stadtteilen gibt es häufig einen 
160 hohen Anteil versiegelter Flächen, die sich im Sommer besonders 
161 stark aufheizen und so zu einem schlechteren Mikroklima führen. 
162 Aktiver Naturschutz sowie die Renaturierung und der Erhalt von 
163 Ökosystemen wie (Au-)Wäldern oder Mooren tragen aktiv zur Prävention 
164 bei. Dieser Umbau bietet durchaus Chancen: Es entstehen neue 
165 Möglichkeiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen 
166 Zusammenlebens. Hinzu kommt: Wer jetzt proaktiv investiert und 
167 Anstrengungen unternimmt, die Klimakrise einzudämmen, zahlt heute 
168 einen geringeren finanziellen sowie gesellschaftlichen Preis, als 
169 wenn in einigen Jahren ad-hoc Schutz- und Anpassungsmaßnahmen 
170 umgesetzt werden müssen.
Theresa König 2.2 171 \\11.Bereits jetzt wird deutlich, dass die größten Schäden und Verluste 
Theresa König 1.1 172 diejenigen Länder treffen, die einen sehr geringen Anteil zu den globalen 
173 Treibhausgasemissionen beigetragen haben und zugleich nicht über die 
174 notwendigen Ressourcen verfügen, sich gegen die Schäden präventiv zu 
175 schützen. Deutschland muss als reiche Industrienation seine Verantwortung 
176 anerkennen und einen relevanten Beitrag zur Klimafinanzierung leisten. 
177 Dies muss in den Bereichen Emissionsminderung, Anpassung sowie 
178 Klimawandelschäden und -verluste erfolgen. Bislang hält die Gruppe 
179 wohlhabender Länder ihr Versprechen nicht, von 2020 bis 2025 jährlich 100 
180 Milliarden US-Dollar Klimafinanzierung für Länder des Globalen Südens 
181 bereitzustellen. Die Bundesregierung muss sich für die Erfüllung des Ziels 
182 stark machen und den eigenen Anteil von mindestens 8 Milliarden US-Dollar 
183 pro Jahr bis 2025 absichern. Das neue Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss 
184 sich an den Bedarfen der am stärksten von der Klimakrise betroffenen 
185 Länder ausrichten. Ein deutscher Anteil von 10 Prozent an der Gesamtsumme 
186 muss sichergestellt werden.[xvi] Darüber hinaus muss sich die 
187 Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Staatengemeinschaft die 
188 internationalen Finanzströme im Sinne des Klima- und Artenschutzes 
189 kanalisiert und steuert.
Theresa König 2.2 190 \\12.Bereits heute beeinflusst die Klimakrise und die daraus resultierende 
Theresa König 1.1 191 Umweltzerstörung die Lebensumstände vieler Menschen so sehr, dass sie 
192 gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Sowohl nach der Genfer 
193 Flüchtlingskonvention als auch nach dem deutschen Asylrecht steht diesen 
194 Menschen bislang kein Schutz zu. Die Bundesregierung muss auf 
195 internationaler Ebene dafür eintreten, dies zu ändern und das nationale 
196 Recht anzupassen.[xvii]
Theresa König 2.2 197 \\13.Die Zusammenhänge zwischen dem Verlust der Artenvielfalt und der 
Theresa König 1.1 198 Klimakrise sind eindeutig. Untrennbar und sich gegenseitig verstärkend 
199 stellen beide Entwicklungen eine Krise von existenzieller Bedrohung dar. 
200 Der Schutz von Ökosystemen und biologischer Vielfalt muss künftig viel 
201 mehr Raum bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen einnehmen als 
202 bisher. Ohne konsequente Naturschutz- und Renaturierungsmaßnahmen können 
203 die Emissionsminderungsziele nicht erreicht werden. Dies bestätigen die 
204 Berichte des Weltbiodiversitätsrat (IPBES)[xviii] und des Weltklimarats 
205 (IPCC)[xix]. Zudem sind intakte Ökosysteme notwendig, um die Resilienz 
206 gegenüber dem sich ändernden Klima zu erhöhen. Natürliche Lösungen 
207 (sogenannte NBS, Nature-based Solutions) müssen in der Debatte um 
208 Klimaschutzmaßnahmen stärker als bisher bedacht werden. Gleichzeitig 
209 müssen Klimaschutzmaßnahmen hinsichtlich ihres Einflusses auf die 
210 Biodiversität überprüft werden.
Theresa König 2.2 211 \\14.Laut IPCC-Sonderbericht 2019 ist die Landnutzung weltweit für 23 Prozent 
Theresa König 1.1 212 aller Emissionen verantwortlich.[xix] Die Landwirtschaft ist somit 
213 weltweit einer der Haupttreiber der Klimakrise und hat gleichzeitig massiv 
214 mit deren Folgen zu kämpfen. Die NAJU trägt die Forderungen der 
215 Zukunftskommission Landwirtschaft mit[xx] und setzt sich für einen 
216 Brückenschlag zwischen Naturschützer*innen und Landwirt*innen ein. Eine 
Theresa König 2.3 217 klimaresiliente Landwirtschaft sorgt nicht nur für Lebensmittelsicherheit 
Theresa König 1.1 218 weltweit und kann so die Versorgung der Weltbevölkerung zukünftig 
219 garantieren, sondern sichert auch Arbeitsplätze. Darüber hinaus ist der 
220 Umbau zu einer resilienten, fairen und naturnahen Landwirtschaft der 
221 Schlüssel für den Erhalt der Biodiversität.[xxi]
Theresa König 2.3 222 \\15.Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor, in dem die CO2-Emissionen in 
Theresa König 1.1 223 Deutschland seit 1990 nicht gesunken sind.[xxii] 2019 wurden noch mehr als 
224 ein Fünftel der Emissionen im Verkehr verursacht. Die Wende zu einer 
225 postfossilen ressourcensparenden Mobilität ist nicht nur aus Sicht des 
226 Klimaschutzes, sondern auch aus gesundheitlichen und sozialen Gründen 
227 überfällig. Der Straßenverkehr macht in Deutschland fast 95 Prozent der 
228 Emissionen in diesem Sektor aus,[iv] sodass hier der entscheidende Hebel 
229 besteht. Ab 2030 sollen keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr 
230 zugelassen werden. Allerdings kann die Lösung nicht sein, alle Fahrzeuge 
231 durch solche mit Elektro-Antrieb zu ersetzen. Einhergehend mit einer 
232 Preisreduzierung und dem Ausbau des ÖPNV sowie der Rad- und 
233 Fußverkehrsinfrastruktur, muss der individuelle Automobilverkehr deutlich 
234 reduziert werden. Um längere Distanzen zu überwinden, muss die Bahn in der 
235 Taktung, der Preisgestaltung sowie dem Service angepasst werden. 
236 Kurzstreckenflüge bis 1.000 Kilometer müssen zeitnah ersetzt werden. Damit 
237 auch alle Menschen den ÖPNV tatsächlich nutzen können, muss dieser mitsamt 
238 seiner Infrastruktur flächendeckend barrierefrei gestaltet werden und 
239 strukturelle Benachteiligungen wie die schlechtere Anbindung von 
240 sozioökonomisch vermeintlich schwächeren Stadtteilen und Regionen abgebaut 
241 werden. Der ÖPNV und die entsprechende Infrastruktur wie Bahnhöfe müssen 
242 auch sichere Orte insbesondere für von (Mehrfach-)Diskriminierung 
243 betroffenen Menschen werden, um eine alternative zum Motorisierten 
244 Individualverkehr zu werden. Wir verweisen auf die Positionspapiere der 
245 NAJU[xxiii] sowie des Deutschen Bundesjugendrings[xxiv] zur 
246 Mobilitätswende.
Theresa König 2.3 247 \\16.Um auf die Herausforderungen des gesellschaftlichen, technologischen und 
Theresa König 1.1 248 kulturellen Umbaus angesichts der Klimakrise angemessen reagieren zu 
249 können, sind Verständnis und Handlungskompetenz in der Breite der 
250 Gesellschaft notwendig. Bildungsarbeit im formellen sowie informellen 
251 Bereich ist von größter Bedeutung bei der Gestaltung der Gesellschaft in 
252 Zeiten der Klimakrise. Die Klimakrise und ihre Auswirkungen müssen 
253 zentrale Inhalte in Bildungsplänen und Rahmenlehrplänen sein. Von 
254 besonderer Bedeutung ist dabei nicht nur der bloße Umgang mit Kennzahlen 
255 und Fakten, sondern auch ein lösungs- und handlungsorientierter Ansatz. 
256 Nur mit der Kompetenz, sich Herausforderungen zu stellen, diese zu 
257 moderieren und unter Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven gezielt 
258 anzugehen, kann die Gesellschaft der Klimakrise wirkungsvoll begegnen. Das 
259 Konzept einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung stellt hierfür die 
260 Grundlage dar.[xxv]
Theresa König 2.3 261 \\17. Besonders vulnerable Gruppen müssen umfassend an politischen und 
Theresa König 1.1 262 gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Neben 
263 anderen marginalisierten Gruppen werden die Klimafolgen insbesondere 
Theresa König 2.4 264 heutige junge und zukünftige Generationen treffen, die keine direkte
265
266 18. Unsere Ressourcen auf dem Planeten sind begrenzt, weshalb 
267 grenzenloses Wachstum eine Illusion ist. Zugleich führt das Streben 
268 nach immer größeren Profiten zu einer immer größeren 
269 Ungleichverteilung des Wohlstandes und zerstört Natur und Umwelt. Um 
270 Klimagerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu schaffen, braucht es 
271 eine umfassende gesellschaftliche Transformation.[xxix] Technische 
272 Innovationen allein können die Klimakrise nicht lösen. 
273 Umweltprobleme können nicht isoliert betrachtet werden, sondern 
274 müssen als soziale Phänomene verstanden werden. Ökologische und 
275 soziale Aspekte können sich wechselseitig verstärken – im Positiven 
276 wie im Negativen.
Theresa König 2.3 277 \\Wir verweisen auf die anderen Positionspapiere der NAJU sowie auf die Positionen 
Theresa König 1.1 278 des NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.
279 [i]Zum „Capitalocene”:
280 Moore, J. W. 2016: Anthropocene or Capitalocene? Nature, history, and the crisis 
281 of capitalism. In: Moore, J. W. (ed.) 2016: Anthropocene or Capitalocene? 
282 Nature, history, and the crisis of capitalism. Oakland: PM Press, S. 1-13.
283 Zum „Racial Capitalocene“:
284 Davis, J., A. A. Moulton, L. van Sant und B. Williams 2019: Anthropocene, 
285 Capitalocene, ... Plantationocene?: A Manifesto for Ecological Justice in an Age 
286 of Global Crises. Geography Compass 13 (5), doi: 10.1111/gec3.12438 . 
287 Sharpe, C. E. 2016: In the wake. On Blackness and being. Durham: Duke University 
288 Press. 
289 Vergès, F. 2017: Racial capitalocene. In: Johnson, G. T. and A. Lubin (eds.): 
290 Futures of black radicalism. London/New York : Verso, S. 72-82
291 [ii] Hickel, J. 2021: The anti-colonial politics of degrowth. Political 
292 Geography 88 https:~/~/doi.org/10.1016/j.polgeo.2021.102404 . URL, aufgerufen am 
293 05.09.2023. 
294 Chancel, L., T. Piketty 2015: Carbon and inequality: from Kyoto to Paris. Trends 
295 in the global inequality of carbon emissions (1998-2013) & prospects for an 
296 equitable adaptation fund. Paris: Paris School of Economics. URL, aufgerufen am 
297 05.09.2023.
298 [iii] IPCC 2023: Climate Change 2023: Synthesis Report. Contribution of Working 
299 Groups I, II and III to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental 
300 Panel on Climate Change. Core Writing Team, H. Lee and J. Romero (eds.). Genf: 
301 IPCC Sekretariat, doi: 10.59327/IPCC/AR6-9789291691647 . URL, aufgerufen am 
302 05.09.2023.
303 Verantwortung für die enormen Treibhausgasemissionen tragen. Sie 
304 werden noch viele Jahre in der Welt leben, die ihnen übergeben wird 
305 und wären bei fortschreitender Klimakrise stark in ihren 
306 Grundrechten eingeschränkt. So hat es das Bundesverfassungsgericht 
307 in seinem wegweisenden Urteil im Frühjahr 2021 festgestellt.[xxvi]
308 Nur durch umfassende Beteiligungsmöglichkeiten können sie die Welt 
309 von morgen, in der sie leben werden, heute schon 
310 mitgestalten.[xxvii] Diese Beteiligung muss auf allen politischen 
311 Ebenen gewährleistet sein, sei es durch Abschaffung des 
312 Wahlalters[xxviii] oder durch Schaffung entsprechender Gremien und 
313 Posten.
314 [iv] Sachverständigenrat für Umweltfragen 2020: Für eine entschlossene 
315 Umweltpolitik in Deutschland und Europa. Kurzfassung. URL, aufgerufen am 
316 05.09.2023.
317 [v] Wuppertal Institut 2020: CO2-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen 
318 Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze. Bericht. Wuppertal. URL, aufgerufen 
319 am 05.09.2023.
320 [vi] Energywatchgroup 2021: Das Energiesystem der Zukunft. 100% Erneuerbare 
321 Energien für Deutschland bis 2030. Klimaschutz – Versorgungssicherheit – 
322 Wirtschaftlichkeit. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
323 [vii] NAJU 2022: NAJU-Resolution zum Ausbau Erneuerbarer Energien. Zeit für 
324 einen Perspektivenwechsel zur Bewältigung von Klima- und Artenkrise. URL, 
325 aufgerufen am 05.09.2023.
326 [viii] Climate Action Tracker: EU. County summary. URL, aufgerufen am 
327 05.09.2023.
328 [ix] Bechert, L., Dodo, Shayli Kartal 2021: Kolonialismus & Klimakrise. Über 500 
329 Jahre Widerstand. Jugend im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. 
330 (ed.). URL, aufgerufen am 05.09.2023.
331 [x] Crenshaw, K. 2016: The urgency of intersectionality. URL, aufgerufen am 
332 05.09.2023.
333 [xi] Kurwan, J. 2023: Klimagerechtigkeit. Bundeszentrale für politische Bildung 
334 (ed.). URL, aufgerufen am 05.09.2023.
335 [xii] Alber, G., D. Hummel, U. Röhr, M. Spitzner, I. Stieß 2018: 
336 Geschlechtergerechtigkeit und Klimapolitik. In: Bundeszentrale für politische 
337 Bildung (ed.): APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte. URL, aufgerufen am 
338 05.09.2023.
339 [xiii] NABU, NAJU 2019: Klimakonferenz: Ambitionen erhöhen, Schlupflöcher 
340 schließen. NABU/NAJU-Forderungen zur COP 25 Madrid. URL, aufgerufen am 
341 05.09.2023.
342 [xiv] Umweltbundesamt 2021: Ressourcennutzung und ihre Folgen. URL, aufgerufen 
343 am 05.09.2023.
344 [xv] Umweltbundesamt 2022: Anpassung: Handlungsfeld Bevölkerungs- und 
345 Katastrophenschutz. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
346 [xvi] NABU, NAJU 2022: Klimakonferenz: Für Natur, Klima und Menschen. 
347 Gemeinsamer Standpunkt von NAJU und NABU zur Weltklimakonferenz UNFCCC COP 27.
348 URL, aufgerufen am 05.09.2023.
349 [xvii] Schraven, B. 2019: Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration. 
350 In: Bundeszentrale für politische Bildung (ed.): Migration und Klimawandel. URL, 
351 aufgerufen am 05.09.2023.
352 [xviii] IPBES 2019: Global assessment report on biodiversity and ecosystem 
353 services of the Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and 
354 Ecosystem Services. E. S. Brondizio, J. Settele, S. Díaz, and H. T. Ngo (eds.). 
355 Bonn: IPBES Sekretariat, https:~/~/doi.org/10.5281/zenodo.3831673 . URL, 
356 aufgerufen am 05.09.2023.
357 [xix] IPCC 2019: Summary for Policymakers. In: Climate Change and Land: an IPCC 
358 special report on climate change, desertification, land degradation, sustainable 
359 land management, food security, and greenhouse gas fluxes in terrestrial 
360 ecosystems. P.R. Shukla, J. Skea, E. Calvo Buendia, V. Masson-Delmotte, H.- O. 
361 Pörtner, D. C. Roberts, P. Zhai, R. Slade, S. Connors, R. van Diemen, M. Ferrat, 
362 E. Haughey, S. Luz, S. Neogi, M. Pathak, J. Petzold, J. Portugal Pereira, P. 
363 Vyas, E. Huntley, K. Kissick, M. Belkacemi, J. Malley, (eds.). Genf: IPCC 
364 Sekretariat. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
365 [xx] Zukunftskommission Landwirtschaft 2021: Zukunft Landwirtschaft. Eine 
366 gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Empfehlungen der Zukunftskommission 
367 Landwirtschaft. BMUV (ed.). URL, aufgerufen am 05.09.2023.
368 [xxi] NAJU 2013: Position zur ökologischen Landwirtschaft. URL, aufgerufen am 
369 05.09.2023.
370 [xxii] BMUV 2021: Treibhausgasemissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent. Positiver 
371 Trend der Vorjahre setzt sich fort / 40,8 Prozent Rückgang seit 1990. URL, 
372 aufgerufen am 05.09.2023
373 [xxiii] NAJU 2017: Position zur Verkehrspolitik. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
374 [xxiv] Deutscher Bundesjugendring 2020: Junge Menschen bewegen – Eine 
375 nachhaltige Mobilitätswende für alle! URL, aufgerufen am 05.09.2023.
376 [xxv] NAJU: Bildung für nachhaltige Entwicklung. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
377 [xxvi] Bundesverfassungsgericht 2021: Verfassungsbeschwerden gegen das 
378 Klimaschutzgesetz teilweise erfolgreich. Pressemitteilung Nr. 31/2021 vom 29. 
379 April 2021. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
380 [xxvii] NAJU 2020: Position zur Jugendbeteiligung. URL, aufgerufen am 
381 05.09.2023.
382 [xxviii] NAJU 2021: Position zur Abschaffung des Wahlalters. URL, aufgerufen am 
383 05.09.2023.
384 [xxix] NAJU 2021: Position zur Sozial-Ökologischen Transformation. URL, 
385 aufgerufen am 05.09.2023