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1 Antragstext
2 Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst mess- und sichtbar. Die gesellschaftlichen und historischen Ursachen sind vielfach wissenschaftlich  belegt. Neben erheblichen sozialen und ökonomischen Problemen drohen durch eine weitere Erhitzung des globalen Klimas irreversible Schäden für Natur und Umwelt. Wir leben im Zeitalter des Kapitalozäns: Der Ursprung der Klimakrise liegt in kapitalistischen und kolonialen Strukturen.[i] Daher sind Länder und Menschen des Globalen Nordens^^1 ^^in besonderem Maße für die Klimakrise verantwortlich. 
3 Historisch gesehen haben sie den Großteil der Treibhausgasemissionen ausgestoßen.[ii] Trotzdem sind Länder und Menschen des Globalen Südens^^1^^ schon seit Generationen am stärksten von den Folgen der Umweltausbeutung und der Klimakrise betroffen. Sie gründeten Widerstands- und Umweltbewegungen dagegen. Zudem spüren insbesondere junge und nachfolgende Generationen, von (Mehrfach- )Diskriminierung betroffene Menschen und Menschen in prekären Lebenssituationen die Auswirkungen der Klimakrise in besonderem Maße.
4
5 ^^1^^ Die Begriffe "Globaler Norden" und "Globaler Süden“ verweisen nicht auf geografische Kategorien. „Mit dem Begriff Globaler Süden wird eine im 
6 globalen System benachteiligte gesellschaftliche, politische und ökonomische Position beschrieben. Globaler Norden hingegen bestimmt eine mit Vorteilen bedachte Position. Die Einteilung verweist auf die unterschiedliche Erfahrung mit Kolonialismus und Ausbeutung, einmal als vor allem Profitierende und einmal als vornehmlich Ausgebeutete“ (glokal 2013). Quelle: glokal 2013: Mit kolonialen Grüßen. Berichte und Erzählungen von 
7 Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. URL:https:~/~/www.glokal.org/wp content/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf, 
8 S. 8, aufgerufen am 23.09.2023.
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10
11 Um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, hat sich die internationale 
12 Staatengemeinschaft 2015 mit dem Pariser Abkommen darauf verständigt, die 
13 globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und 
14 Anstrengungen zu unternehmen, eine maximale Erwärmung von 1,5 Grad Celsius 
15 anzustreben. Im März 2023 veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) seinen 
16 sechsten Sachstandsbericht, der die gravierende Handlungslücke zur Einhaltung 
17 des 1,5 Grad-Ziels deutlich unterstreicht.[iii] Das Fenster, in dem die 
18 Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, wird sich in wenigen Jahren 
19 schließen. Die bisher umgesetzten und geplanten Maßnahmen der Staaten reichen 
20 nicht aus, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele einzuhalten. Jedes 
21 Zehntelgrad Erwärmung hat schwerwiegende Konsequenzen. Unter anderem werden 
22 Ökosysteme unwiederbringlich zerstört, Biodiversität geht verloren, Konflikte um 
23 natürliche Ressourcen nehmen zu, Extremwetterereignisse treten vermehrt auf und 
24 Menschen verlieren ihre Existenzgrundlage und Heimat. Dies ist ein unhaltbarer 
25 Zustand.
26 \\Beschluss Positionspapier zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit
27 Seite 2
28 Als NAJU setzen wir uns für junge und marginalisierte Gruppen ein. Deshalb 
29 fordern wir einen wirksamen und gerechten Klimaschutz. Ziel ist der Erhalt von 
30 Lebensgrundlagen und einer intakten Natur. Deshalb muss eine sozial-ökologische 
31 Transformation die globale Erwärmung schnellstmöglich bremsen und die Erfüllung 
32 der Grundbedürfnisse aller Menschen sicherstellen.
33 Daher fordern wir:
34 \\1. Eine ambitionierte und sozialgerechte Klimapolitik der Bundesregierung 
35 sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene, die sich an dem 
36 1,5 Grad-Ziel und den dafür aus wissenschaftlicher Sicht notwendigen 
37 Maßnahmen orientiert. Dazu müssen die Treibhausgasemissionen in 
38 Deutschland auf Nettonull bis 2035 gesenkt werden.
39 \\2. Eine sozial- und naturverträgliche Energiewende mit einem vollständigen 
40 Kohleausstieg in Deutschland bis 2030.
41 \\3. Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen auf europäischer Ebene um 
42 mindestens 65 Prozent bis 2030 (im Vergleich zu 1990) sowie das Erreichen 
43 der Klimaneutralität auf EU-Ebene bis 2040.
44 \\4. Die politische und gesellschaftliche Anerkennung, dass der Globale Norden 
45 als Hauptverursacher der Klimakrise die größte Verantwortung trägt, 
46 während der Globale Süden am stärksten von den Folgen betroffen ist.
47 \\5.Die politische und gesellschaftliche Anerkennung des Zusammenhangs 
48 zwischen Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus. Anhaltende koloniale 
49 Machtstrukturen müssen konsequent abgebaut werden.
50 \\6.Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet werden. Insbesondere FLINTA*- 
51 Personen (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinär, Trans, Agender), BIPoC, 
52 (mehrfach-)diskriminierte Menschen, Menschen in prekären Lebenssituationen 
53 und junge Menschen müssen aus Perspektive der Gender-, Generationen- und 
54 Klimagerechtigkeit stärker berücksichtigt werden.
55 \\7.Die Sichtbarmachung von Perspektiven, Umweltbewegungen und 
56 Widerstandskämpfen von BIPoC (Black, Indigenous and People of Color).
57 \\8.Als Industrieland mit einer globalen Verantwortung für die Menschen in den 
58 Ländern, die besonders von der Klimakrise betroffen sind, muss Deutschland 
59 eine internationale Vorreiterrolle einnehmen. Dies gilt sowohl innerhalb 
60 der Europäischen Union als auch bei den Vereinten Nationen.
61
62 9.Das Ende des Raubbaus und der Ressourcenausbeutung insbesondere im 
63 Globalen Süden zugunsten des Globalen Nordens.
64 \\10.Umfangreiche Anpassungen an die bereits messbaren Auswirkungen der 
65 Klimakrise zum Schutz der Menschen sowie der natürlichen Lebensgrundlagen.
66 \\11.Eine Erhöhung der von Deutschland bereitgestellten internationalen 
67 Klimafinanzierung auf mindestens 8 Milliarden Euro bis 2025. Das neue 
68 Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss sich an den Bedarfen der am stärksten 
69 von der Klimakrise betroffenen Länder ausrichten. Deutschland muss sowohl 
70 Gelder für die Emissionsminderung und Anpassung als auch zusätzliche
71 Erläuterung und Begründung unserer Forderungen
72 Mittel für den vereinbarten Fond für Klimawandelschäden und -verluste 
73 bereitstellen.
74 \\12.Die Anerkennung der gravierenden Folgen der Klimakrise als Fluchtursache 
75 und die Gewährleistung von Schutz für flüchtende sowie schutzsuchende 
76 Menschen.
77 \\13.Den Schutz und die klimaresiliente Renaturierung von Ökosystemen als 
78 natürliche Kohlenstoffsenken.
79 \\14.Eine klimaverträgliche Agrarpolitik, die klimaresiliente Lebensräume 
80 schafft und Biodiversität fördert. Zugleich muss die Zukunft für 
81 Landwirt*innen gesichert sein.
82 \\15.Eine klimaschützende und nachhaltige Mobilität. Insbesondere müssen dabei 
83 die unterschiedlichen Voraussetzungen in Städten und auf dem Land 
84 berücksichtigt und der Verkehrssektor sozialverträglich transformiert 
85 werden.
86 \\16.Die umfangreiche Sensibilisierung von Kindern, Jugendlichen und 
87 Erwachsenen gegenüber der Klimakrise, ihrer Auswirkungen und der 
88 notwendigen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen im Rahmen schulischer und 
89 außerschulischer Bildungsarbeit.
90 \\17.Eine umfassende Beteiligung von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und 
91 marginalisierten Gruppen bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen 
92 auf allen Ebenen.
93 \\18. Eine umfassende sozial-ökologische Transformation, die strukturelle 
94 Probleme löst.
95
96 Erläuterung unserer Forderungen
97 \\1. Das zur Verfügung stehende CO2-Budget gibt laut Sachverständigenrat für 
98 Umweltfragen den Rahmen für den angemessenen und notwendigen Beitrag 
99 Deutschlands zur Einhaltung der Pariser Klimaziele vor. Bei linearer 
100 Reduktion der Emissionen (basierend auf 2019) müsste Deutschland ab 2038 
101 klimaneutral sein.[iv] Von Fridays for Future Deutschland beauftragt, hat 
102 das Wuppertal Institut in einer Studie ermittelt, wie Klimaneutralität 
103 bereits 2035 machbar wäre.[v] Dafür notwendig sind ambitionierte 
104 Investitionen und ein gesellschaftlicher Umbau. So wird sichergestellt, 
105 dass der deutsche Anteil am verbleibenden globalen CO2-Budget für das 1,5 
106 Grad-Ziel nicht überproportional beansprucht wird.
107 \\2. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist essenziell für das Erreichen 
108 ambitionierter Klimaziele. Insbesondere der Ausbau von Windkraft- und 
109 Photovoltaikanlagen muss dazu massiv vorangetrieben werden. Eine 
110 vollständige klimaneutrale Stromversorgung mit Erneuerbaren bis 2035 ist 
111 umsetzbar[vi]und von elementarer Bedeutung. Dazu braucht es erhebliche 
112 Investitionen in die Forschung zu erneuerbaren Energien sowie zu Leitungs und Speichertechnologien, den großflächigen Ausbau dieser und den Abbau 
113 struktureller und bürokratischer Hürden. Um Erneuerbare Energien mit 
114 Arten- und Naturschutz zu vereinen, müssen Herausforderungen deutlich 
115 adressiert und abgewogen werden, Fachpersonal befragt und regionale 
116 Lösungen umgesetzt werden.[vii] Die Einbindung der Bürger*innen vor Ort 
117 ist fundamental für die Akzeptanz der notwendigen Energiewende. 
118 Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien muss der Ausstieg aus fossilen 
119 Energiträgern schnell eingeleitet werden. Dafür muss Deutschland bis 2030 
120 aus der Kohleverstromung aussteigen.
121 \\3. Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union auf den richtigen Weg 
122 gemacht. Mit ihrer langfristigen Klimastrategie legt sich die EU fest, bis 
123 2050 Klimaneutralität erreichen zu wollen. Die Erhöhung des europäischen 
124 Reduktionsziels bis 2030 auf 55 Prozent kann hier nur ein erster Schritt 
125 sein und muss zeitnah weiter auf 65 Prozent netto (d.h. ohne Anrechnung 
126 von Senken) angehoben werden, um auch international ein wichtiges Zeichen 
127 zu setzen.[viii]
128 \\4.Die Länder und Menschen des Globalen Nordens müssen sich über ihre Rolle 
129 als Hauptverursacher*innen der Klimakrise bewusst werden, dementsprechend 
130 Verantwortung übernehmen und für Schäden und Verluste aufkommen. Sie sind 
131 historisch für den größten Anteil der Treibhausgasemissionen 
132 verantwortlich und profitieren wirtschaftlich am meisten.[ii] Die Folgen 
133 der Klimakrise spüren jedoch nicht alle Länder gleichermaßen. Länder und 
134 Menschen des Globalen Südens sind am stärksten von der Klimakrise 
135 betroffen. Die von Ländern des Globalen Nordens (insbesondere der EU) 
136 forcierten Freihandelsabkommen verschärfen und verfestigen diese 
137 Ungleichheiten zusätzlich, indem beispielsweise Umweltprobleme in Länder 
138 des Globalen Südens ausgelagert werden.
139 \\5.Im Zuge des Kolonialismus haben Europäer*innen andere Menschen massenweise 
140 verschleppt, versklavt und getötet. Dieses Unterdrückungssystem beruhte 
141 auf einer Rassifizierung von Menschen, das heißt auf der Erfindung von 
142 hierarchisch geordneten „Menschenrassen“. Dabei ordneten sich weiße
143 Menschen selbst positive Eigenschaften zu, den kolonialisierten, 
144 versklavten Menschen ordneten sie hingegen gegensätzliche negative 
145 Eigenschaften zu. Neben der Einteilung in Schwarze und weiße Menschen 
146 wurde die Welt in weitere hierarchisch geordnete, binäre Gegensatzpaare 
147 geteilt, unter anderem in die Kategorien Mann und Frau, heterosexuell und 
148 homosexuell, nicht be_hindert und be_hindert usw. Durch diese koloniale 
149 Einteilung der Welt schufen sich die Europäer*innen eine Rechtfertigung, 
150 um die kolonisierten Menschen auszubeuten, zu unterdrücken und 
151 abzuwerten.[ix]
152 Die Bildung von Gegensatzpaaren machte auch vor der Natur keinen Halt:
153 weiße Menschen schrieben kolonisierten Menschen zu, primitiv und naturnah 
154 zu sein. Zugleich waren sie der Ansicht, dass sie selbst durch ihr 
155 rationales Denken von der Natur entkoppelt seien. Die Natur wird in diesem 
156 Denken zu etwas Gestaltbaren und Beherrschbaren. Zugleich wird verleugnet, 
157 dass der Mensch als biologisches Wesen Teil von der Natur ist und von 
158 natürlichen Ökosystemen abhängig ist. Durch die Abwertung von Natur hat 
159 das koloniale Denken die Ausbeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen 
160 zugunsten von Profiten ermöglicht. Die Klimakrise hat ihre Wurzeln in 
161 diesem Denken. 
162 \\Diese Zusammenhänge von Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus 
163 müssen anerkannt und beendet werden, um Klimagerechtigkeit zu 
164 schaffen.[ix]
165 \\6.Diskriminierungen wie Rassismus, Klassismus, Sexismus, Ableismus 
166 (Diskriminierung von be_hinderten Menschen) oder Ageism (Diskriminierung 
167 aufgrund des Alters) stellen soziale Ungleichheits- und Machtverhältnisse 
168 dar und wirken intersektional.[x] Sie drängen bestimmte gesellschaftliche 
169 Gruppen an die gesellschaftlichen Ränder. Von (Mehrfach-)Diskriminierung 
170 betroffene Gruppen haben daher in der Regel weniger ökonomische Ressourcen 
171 und gesellschaftliche Einflussmöglichkeiten. Sie können sich selbst nicht 
172 im gleichen Maße vor Klimafolgen absichern und werden in staatlichen 
173 Maßnahmen nicht unbedingt gleichermaßen berücksichtigt. So bekommen 
174 marginalisierte Gruppen die Folgen der globalen Erwärmung am stärksten zu 
175 spüren. Sie sind von der Klimakrise besonders betroffen, obwohl sie wenig 
176 zur Erderwärmung beigetragen haben.[xi]
177 Gendergerechtigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für 
178 Klimagerechtigkeit, da FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter, 
179 Nichtbinär, Trans, Agender) vor allem Personen aus dem Globalen Süden, 
180 sehr stark von der Klimakrise betroffen sind.[xii] Insbesondere in den 
181 Bereichen der Organisation der Erwerbs- und Sorgearbeit, des Zugangs zu 
182 Ressourcen, Gesundheitsvorsorge und politischer Beteiligung sind diese 
183 stark benachteiligt. Sie haben meist einen geringeren sozialen Status, 
184 sowie weniger politische und wirtschaftliche Macht als Männer. Dies geht 
185 insbesondere auf die historisch bedingte androzentrische 
186 (männerzentrierte) Sichtweise in Institutionen und Politik zurück. 
187 Deswegen fordern wir das Aufbrechen der patriarchalen Strukturen sowie 
188 eine verstärkte Sichtbarkeit und Unterstützung von FLINTA*-Personen, 
189 (mehrfach-) diskriminierte Menschen sowie Menschen in prekären 
190 Lebenssituationen.
191 \\7. Heutzutage stehen vor allem weiße Klima- und Umweltbewegungen im 
192 öffentlichen Fokus. Bewegungen von BIPoC (Black, Indigenous and People of 
193 Color) werden dabei meistens außer Acht gelassen und vernachlässigt – nur 
194 selten wird in den Medien über sie berichtet. Jedoch kämpfen BIPoC Aktivist*innen schon seit Jahrzehnten gegen die Auswirkungen der 
195 Klimakrise sowie gegen strukturelle Unterdrückungsmuster. Die Arbeit und 
196 das Engagement von insbesondere jungen BIPoC-Aktivist*innen müssen 
197 sichtbar gemacht und anerkannt werden, da gerade sie besonders stark von 
198 den Folgen der Klimakrise betroffen sind. (Einige Kurzvorstellungen von 
199 BIPoC-Klimaaktivist*innen können in der kostenlosen Broschüre 
200 „Kolonialismus und Klimakrise. Über 500 Jahre Widerstand“ nachgelesen 
201 werden.[ix]) Auch Widerstandsbewegungen von BIPoC bekommen wenig 
202 Aufmerksamkeit, obwohl sie sich schon früh bildeten. Widerstandsbewegungen 
203 von BIPoC-Aktivist*innen fordern, Umweltprobleme nicht isoliert zu 
204 betrachten. Stattdessen sollten sie als soziale Probleme behandelt werden, 
205 die ihren Ursprung in gesellschaftlichen Hierarchien und 
206 Ausbeutungssystemen haben. Durch die öffentliche Vernachlässigung von 
207 BIPoC-Protesten wird das falsche Bild geschaffen, Menschen aus dem 
208 Globalen Süden seien nicht am Umwelt- und Klimaschutz interessiert. Dies 
209 ist auf die Ideologie des weißen Naturschutzes zurückzuführen, die im 
210 Kolonialismus verwurzelt ist.[ix]
211 \\8.Deutschland als einer der größten globalen Emittenten und als Land mit 
212 starken ökonomischen und technologischen Möglichkeiten trägt eine 
213 besondere Verantwortung. Deshalb muss Deutschland auch innerhalb der EU 
214 und auf internationaler Ebene für ambitionierte Reduktionsziele und 
215 konsequente Klimaschutzmaßnahmen eintreten. Insbesondere bei der 
216 Ausgestaltung von internationalen Handelsmechanismen mit CO2-Emissionen 
217 fordern wir die Bundesregierung auf, für eine robuste, faire und sichere 
218 Ausgestaltung einzutreten, damit es, anders als unter dem Kyoto-Protokoll, 
219 nicht zu massivem Missbrauch kommt. Dies bedeutet, dass die 
220 Anrechenbarkeit von Zertifikaten aus dem Kyoto-Mechanismus stark 
221 reglementiert und eingeschränkt werden muss. Zudem müssen Doppelzählungen 
222 und Schlupflöcher im Regelwerk ausgeschlossen werden und eine zusätzliche 
223 Reduktion der CO2-Emissionen erwirkt werden.[xiii]
224 \\9.Länder und Menschen des Globalen Nordens profitieren von der 
225 Ressourcenausbeutung des Globalen Südens. Dies hat seinen Ursprung in der 
226 Kolonialzeit und hält bis heute an. Eine große Rolle spielt außerdem das 
227 kapitalistische System, dass insbesondere auf Profit und Gewinn aus ist. 
228 Unter anderem werden zugunsten des Globalen Nordens Rohstoffe sehr günstig 
229 importiert.[ix] So kommt es zu einer Ausbeutung von Tieren, Pflanzen, 
230 Menschen und Ökosystemen des Globalen Südens, die die Kosten unseres 
231 Lebensstils tragen.[xiv]
232 \\10. Die Auswirkungen der Klimakrise sind bereits überall auf der Welt - 
233 wenn auch in ungleichem Maße - zu spüren. Szenarien zu erstellen, um 
234 diese greifbar zu machen, kann nur ein erster Schritt sein. Die 
235 aktive und zeitnahe Einrichtung beziehungsweise Anpassung von 
236 Entwässerungsanlagen oder Warnsystemen kann nicht schnell genug 
237 erfolgen. Grundsätzlich müssen Städte- und Häuserbau ebenso neu 
238 gedacht werden, wie viele andere Wirtschaftsbereiche auch.[xv] Eine 
239 besondere Bedeutung bei der Stadtentwicklung kommt dabei der 
240 Entsieglung von Flächen und dem Schaffen von Blau-Grüner Infrastruktur insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen zu. Gerade 
241 in sozioökonomisch schwächeren Stadtteilen gibt es häufig einen 
242 hohen Anteil versiegelter Flächen, die sich im Sommer besonders 
243 stark aufheizen und so zu einem schlechteren Mikroklima führen. 
244 Aktiver Naturschutz sowie die Renaturierung und der Erhalt von 
245 Ökosystemen wie (Au-)Wäldern oder Mooren tragen aktiv zur Prävention 
246 bei. Dieser Umbau bietet durchaus Chancen: Es entstehen neue 
247 Möglichkeiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen 
248 Zusammenlebens. Hinzu kommt: Wer jetzt proaktiv investiert und 
249 Anstrengungen unternimmt, die Klimakrise einzudämmen, zahlt heute 
250 einen geringeren finanziellen sowie gesellschaftlichen Preis, als 
251 wenn in einigen Jahren ad-hoc Schutz- und Anpassungsmaßnahmen 
252 umgesetzt werden müssen.
253 \\11.Bereits jetzt wird deutlich, dass die größten Schäden und Verluste 
254 diejenigen Länder treffen, die einen sehr geringen Anteil zu den globalen 
255 Treibhausgasemissionen beigetragen haben und zugleich nicht über die 
256 notwendigen Ressourcen verfügen, sich gegen die Schäden präventiv zu 
257 schützen. Deutschland muss als reiche Industrienation seine Verantwortung 
258 anerkennen und einen relevanten Beitrag zur Klimafinanzierung leisten. 
259 Dies muss in den Bereichen Emissionsminderung, Anpassung sowie 
260 Klimawandelschäden und -verluste erfolgen. Bislang hält die Gruppe 
261 wohlhabender Länder ihr Versprechen nicht, von 2020 bis 2025 jährlich 100 
262 Milliarden US-Dollar Klimafinanzierung für Länder des Globalen Südens 
263 bereitzustellen. Die Bundesregierung muss sich für die Erfüllung des Ziels 
264 stark machen und den eigenen Anteil von mindestens 8 Milliarden US-Dollar 
265 pro Jahr bis 2025 absichern. Das neue Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss 
266 sich an den Bedarfen der am stärksten von der Klimakrise betroffenen 
267 Länder ausrichten. Ein deutscher Anteil von 10 Prozent an der Gesamtsumme 
268 muss sichergestellt werden.[xvi] Darüber hinaus muss sich die 
269 Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Staatengemeinschaft die 
270 internationalen Finanzströme im Sinne des Klima- und Artenschutzes 
271 kanalisiert und steuert.
272 \\12.Bereits heute beeinflusst die Klimakrise und die daraus resultierende 
273 Umweltzerstörung die Lebensumstände vieler Menschen so sehr, dass sie 
274 gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Sowohl nach der Genfer 
275 Flüchtlingskonvention als auch nach dem deutschen Asylrecht steht diesen 
276 Menschen bislang kein Schutz zu. Die Bundesregierung muss auf 
277 internationaler Ebene dafür eintreten, dies zu ändern und das nationale 
278 Recht anzupassen.[xvii]
279 \\13.Die Zusammenhänge zwischen dem Verlust der Artenvielfalt und der 
280 Klimakrise sind eindeutig. Untrennbar und sich gegenseitig verstärkend 
281 stellen beide Entwicklungen eine Krise von existenzieller Bedrohung dar. 
282 Der Schutz von Ökosystemen und biologischer Vielfalt muss künftig viel 
283 mehr Raum bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen einnehmen als 
284 bisher. Ohne konsequente Naturschutz- und Renaturierungsmaßnahmen können 
285 die Emissionsminderungsziele nicht erreicht werden. Dies bestätigen die 
286 Berichte des Weltbiodiversitätsrat (IPBES)[xviii] und des Weltklimarats 
287 (IPCC)[xix]. Zudem sind intakte Ökosysteme notwendig, um die Resilienz 
288 gegenüber dem sich ändernden Klima zu erhöhen. Natürliche Lösungen 
289 (sogenannte NBS, Nature-based Solutions) müssen in der Debatte um 
290 Klimaschutzmaßnahmen stärker als bisher bedacht werden. Gleichzeitig 
291 müssen Klimaschutzmaßnahmen hinsichtlich ihres Einflusses auf die 
292 Biodiversität überprüft werden.
293 \\14.Laut IPCC-Sonderbericht 2019 ist die Landnutzung weltweit für 23 Prozent 
294 aller Emissionen verantwortlich.[xix] Die Landwirtschaft ist somit 
295 weltweit einer der Haupttreiber der Klimakrise und hat gleichzeitig massiv 
296 mit deren Folgen zu kämpfen. Die NAJU trägt die Forderungen der 
297 Zukunftskommission Landwirtschaft mit[xx] und setzt sich für einen 
298 Brückenschlag zwischen Naturschützer*innen und Landwirt*innen ein. Eine 
299 klimaresiliente Landwirtschaft sorgt nicht nur für Lebensmittelsicherheit 
300 weltweit und kann so die Versorgung der Weltbevölkerung zukünftig 
301 garantieren, sondern sichert auch Arbeitsplätze. Darüber hinaus ist der 
302 Umbau zu einer resilienten, fairen und naturnahen Landwirtschaft der 
303 Schlüssel für den Erhalt der Biodiversität.[xxi]
304 \\15.Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor, in dem die CO2-Emissionen in 
305 Deutschland seit 1990 nicht gesunken sind.[xxii] 2019 wurden noch mehr als 
306 ein Fünftel der Emissionen im Verkehr verursacht. Die Wende zu einer 
307 postfossilen ressourcensparenden Mobilität ist nicht nur aus Sicht des 
308 Klimaschutzes, sondern auch aus gesundheitlichen und sozialen Gründen 
309 überfällig. Der Straßenverkehr macht in Deutschland fast 95 Prozent der 
310 Emissionen in diesem Sektor aus,[iv] sodass hier der entscheidende Hebel 
311 besteht. Ab 2030 sollen keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr 
312 zugelassen werden. Allerdings kann die Lösung nicht sein, alle Fahrzeuge 
313 durch solche mit Elektro-Antrieb zu ersetzen. Einhergehend mit einer 
314 Preisreduzierung und dem Ausbau des ÖPNV sowie der Rad- und 
315 Fußverkehrsinfrastruktur, muss der individuelle Automobilverkehr deutlich 
316 reduziert werden. Um längere Distanzen zu überwinden, muss die Bahn in der 
317 Taktung, der Preisgestaltung sowie dem Service angepasst werden. 
318 Kurzstreckenflüge bis 1.000 Kilometer müssen zeitnah ersetzt werden. Damit 
319 auch alle Menschen den ÖPNV tatsächlich nutzen können, muss dieser mitsamt 
320 seiner Infrastruktur flächendeckend barrierefrei gestaltet werden und 
321 strukturelle Benachteiligungen wie die schlechtere Anbindung von 
322 sozioökonomisch vermeintlich schwächeren Stadtteilen und Regionen abgebaut 
323 werden. Der ÖPNV und die entsprechende Infrastruktur wie Bahnhöfe müssen 
324 auch sichere Orte insbesondere für von (Mehrfach-)Diskriminierung 
325 betroffenen Menschen werden, um eine alternative zum Motorisierten 
326 Individualverkehr zu werden. Wir verweisen auf die Positionspapiere der 
327 NAJU[xxiii] sowie des Deutschen Bundesjugendrings[xxiv] zur 
328 Mobilitätswende.
329 \\16.Um auf die Herausforderungen des gesellschaftlichen, technologischen und 
330 kulturellen Umbaus angesichts der Klimakrise angemessen reagieren zu 
331 können, sind Verständnis und Handlungskompetenz in der Breite der 
332 Gesellschaft notwendig. Bildungsarbeit im formellen sowie informellen 
333 Bereich ist von größter Bedeutung bei der Gestaltung der Gesellschaft in 
334 Zeiten der Klimakrise. Die Klimakrise und ihre Auswirkungen müssen 
335 zentrale Inhalte in Bildungsplänen und Rahmenlehrplänen sein. Von 
336 besonderer Bedeutung ist dabei nicht nur der bloße Umgang mit Kennzahlen 
337 und Fakten, sondern auch ein lösungs- und handlungsorientierter Ansatz. 
338 Nur mit der Kompetenz, sich Herausforderungen zu stellen, diese zu 
339 moderieren und unter Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven gezielt 
340 anzugehen, kann die Gesellschaft der Klimakrise wirkungsvoll begegnen. Das 
341 Konzept einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung stellt hierfür die 
342 Grundlage dar.[xxv]
343 \\17. Besonders vulnerable Gruppen müssen umfassend an politischen und 
344 gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Neben 
345 anderen marginalisierten Gruppen werden die Klimafolgen insbesondere 
346 heutige junge und zukünftige Generationen treffen, die keine direkte
347
348 18. Unsere Ressourcen auf dem Planeten sind begrenzt, weshalb 
349 grenzenloses Wachstum eine Illusion ist. Zugleich führt das Streben 
350 nach immer größeren Profiten zu einer immer größeren 
351 Ungleichverteilung des Wohlstandes und zerstört Natur und Umwelt. Um 
352 Klimagerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu schaffen, braucht es 
353 eine umfassende gesellschaftliche Transformation.[xxix] Technische 
354 Innovationen allein können die Klimakrise nicht lösen. 
355 Umweltprobleme können nicht isoliert betrachtet werden, sondern 
356 müssen als soziale Phänomene verstanden werden. Ökologische und 
357 soziale Aspekte können sich wechselseitig verstärken – im Positiven 
358 wie im Negativen.
359 \\Wir verweisen auf die anderen Positionspapiere der NAJU sowie auf die Positionen 
360 des NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.
361 [i]Zum „Capitalocene”:
362 Moore, J. W. 2016: Anthropocene or Capitalocene? Nature, history, and the crisis 
363 of capitalism. In: Moore, J. W. (ed.) 2016: Anthropocene or Capitalocene? 
364 Nature, history, and the crisis of capitalism. Oakland: PM Press, S. 1-13.
365 Zum „Racial Capitalocene“:
366 Davis, J., A. A. Moulton, L. van Sant und B. Williams 2019: Anthropocene, 
367 Capitalocene, ... Plantationocene?: A Manifesto for Ecological Justice in an Age 
368 of Global Crises. Geography Compass 13 (5), doi: 10.1111/gec3.12438 . 
369 Sharpe, C. E. 2016: In the wake. On Blackness and being. Durham: Duke University 
370 Press. 
371 Vergès, F. 2017: Racial capitalocene. In: Johnson, G. T. and A. Lubin (eds.): 
372 Futures of black radicalism. London/New York : Verso, S. 72-82
373 [ii] Hickel, J. 2021: The anti-colonial politics of degrowth. Political 
374 Geography 88 https:~/~/doi.org/10.1016/j.polgeo.2021.102404 . URL, aufgerufen am 
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383 IPCC Sekretariat, doi: 10.59327/IPCC/AR6-9789291691647 . URL, aufgerufen am 
384 05.09.2023.
385 Verantwortung für die enormen Treibhausgasemissionen tragen. Sie 
386 werden noch viele Jahre in der Welt leben, die ihnen übergeben wird 
387 und wären bei fortschreitender Klimakrise stark in ihren 
388 Grundrechten eingeschränkt. So hat es das Bundesverfassungsgericht 
389 in seinem wegweisenden Urteil im Frühjahr 2021 festgestellt.[xxvi]
390 Nur durch umfassende Beteiligungsmöglichkeiten können sie die Welt 
391 von morgen, in der sie leben werden, heute schon 
392 mitgestalten.[xxvii] Diese Beteiligung muss auf allen politischen 
393 Ebenen gewährleistet sein, sei es durch Abschaffung des 
394 Wahlalters[xxviii] oder durch Schaffung entsprechender Gremien und 
395 Posten.
396 [iv] Sachverständigenrat für Umweltfragen 2020: Für eine entschlossene 
397 Umweltpolitik in Deutschland und Europa. Kurzfassung. URL, aufgerufen am 
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399 [v] Wuppertal Institut 2020: CO2-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen 
400 Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze. Bericht. Wuppertal. URL, aufgerufen 
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402 [vi] Energywatchgroup 2021: Das Energiesystem der Zukunft. 100% Erneuerbare 
403 Energien für Deutschland bis 2030. Klimaschutz – Versorgungssicherheit – 
404 Wirtschaftlichkeit. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
405 [vii] NAJU 2022: NAJU-Resolution zum Ausbau Erneuerbarer Energien. Zeit für 
406 einen Perspektivenwechsel zur Bewältigung von Klima- und Artenkrise. URL, 
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410 [ix] Bechert, L., Dodo, Shayli Kartal 2021: Kolonialismus & Klimakrise. Über 500 
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440 special report on climate change, desertification, land degradation, sustainable 
441 land management, food security, and greenhouse gas fluxes in terrestrial 
442 ecosystems. P.R. Shukla, J. Skea, E. Calvo Buendia, V. Masson-Delmotte, H.- O. 
443 Pörtner, D. C. Roberts, P. Zhai, R. Slade, S. Connors, R. van Diemen, M. Ferrat, 
444 E. Haughey, S. Luz, S. Neogi, M. Pathak, J. Petzold, J. Portugal Pereira, P. 
445 Vyas, E. Huntley, K. Kissick, M. Belkacemi, J. Malley, (eds.). Genf: IPCC 
446 Sekretariat. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
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448 gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Empfehlungen der Zukunftskommission 
449 Landwirtschaft. BMUV (ed.). URL, aufgerufen am 05.09.2023.
450 [xxi] NAJU 2013: Position zur ökologischen Landwirtschaft. URL, aufgerufen am 
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452 [xxii] BMUV 2021: Treibhausgasemissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent. Positiver 
453 Trend der Vorjahre setzt sich fort / 40,8 Prozent Rückgang seit 1990. URL, 
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455 [xxiii] NAJU 2017: Position zur Verkehrspolitik. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
456 [xxiv] Deutscher Bundesjugendring 2020: Junge Menschen bewegen – Eine 
457 nachhaltige Mobilitätswende für alle! URL, aufgerufen am 05.09.2023.
458 [xxv] NAJU: Bildung für nachhaltige Entwicklung. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
459 [xxvi] Bundesverfassungsgericht 2021: Verfassungsbeschwerden gegen das 
460 Klimaschutzgesetz teilweise erfolgreich. Pressemitteilung Nr. 31/2021 vom 29. 
461 April 2021. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
462 [xxvii] NAJU 2020: Position zur Jugendbeteiligung. URL, aufgerufen am 
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464 [xxviii] NAJU 2021: Position zur Abschaffung des Wahlalters. URL, aufgerufen am 
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466 [xxix] NAJU 2021: Position zur Sozial-Ökologischen Transformation. URL, 
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