Version 2.4 by Theresa König on 2026/02/21 15:21

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Theresa König 1.1 1 Antragstext
Theresa König 2.4 2 Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst mess- und sichtbar. Die gesellschaftlichen und historischen Ursachen sind vielfach wissenschaftlich  belegt. Neben erheblichen sozialen und ökonomischen Problemen drohen durch eine weitere Erhitzung des globalen Klimas irreversible Schäden für Natur und Umwelt. Wir leben im Zeitalter des Kapitalozäns: Der Ursprung der Klimakrise liegt in kapitalistischen und kolonialen Strukturen.[i] Daher sind Länder und Menschen des Globalen Nordens1 in besonderem Maße für die Klimakrise verantwortlich. 
3 Historisch gesehen haben sie den Großteil der Treibhausgasemissionen ausgestoßen.[ii] Trotzdem sind Länder und Menschen des Globalen Südens schon seit Generationen am stärksten von den Folgen der Umweltausbeutung und der Klimakrise betroffen. Sie gründeten Widerstands- und Umweltbewegungen dagegen. 
Theresa König 1.1 4 Zudem spüren insbesondere junge und nachfolgende Generationen, von (Mehrfach- 
5 )Diskriminierung betroffene Menschen und Menschen in prekären Lebenssituationen 
6 die Auswirkungen der Klimakrise in besonderem Maße.
7 1 Die Begriffe "Globaler Norden" und "Globaler Süden“ verweisen nicht auf 
8 geografische Kategorien. „Mit dem Begriff Globaler Süden wird eine im 
9 globalen System benachteiligte gesellschaftliche, politische und 
10 ökonomische Position beschrieben. Globaler Norden hingegen bestimmt eine 
11 mit Vorteilen bedachte Position. Die Einteilung verweist auf die 
12 unterschiedliche Erfahrung mit Kolonialismus und Ausbeutung, einmal als 
13 vor allem Profitierende und einmal als vornehmlich Ausgebeutete“ (glokal 
14 2013). 
15 Quelle: glokal 2013: Mit kolonialen Grüßen. Berichte und Erzählungen von 
16 Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. URL:
17 https:~/~/www.glokal.org/wp content/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf, 
18 S. 8, aufgerufen am 23.09.2023.
19 Um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, hat sich die internationale 
20 Staatengemeinschaft 2015 mit dem Pariser Abkommen darauf verständigt, die 
21 globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und 
22 Anstrengungen zu unternehmen, eine maximale Erwärmung von 1,5 Grad Celsius 
23 anzustreben. Im März 2023 veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) seinen 
24 sechsten Sachstandsbericht, der die gravierende Handlungslücke zur Einhaltung 
25 des 1,5 Grad-Ziels deutlich unterstreicht.[iii] Das Fenster, in dem die 
26 Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, wird sich in wenigen Jahren 
27 schließen. Die bisher umgesetzten und geplanten Maßnahmen der Staaten reichen 
28 nicht aus, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele einzuhalten. Jedes 
29 Zehntelgrad Erwärmung hat schwerwiegende Konsequenzen. Unter anderem werden 
30 Ökosysteme unwiederbringlich zerstört, Biodiversität geht verloren, Konflikte um 
31 natürliche Ressourcen nehmen zu, Extremwetterereignisse treten vermehrt auf und 
32 Menschen verlieren ihre Existenzgrundlage und Heimat. Dies ist ein unhaltbarer 
33 Zustand.
34 \\Beschluss Positionspapier zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit
35 Seite 2
36 Als NAJU setzen wir uns für junge und marginalisierte Gruppen ein. Deshalb 
37 fordern wir einen wirksamen und gerechten Klimaschutz. Ziel ist der Erhalt von 
38 Lebensgrundlagen und einer intakten Natur. Deshalb muss eine sozial-ökologische 
39 Transformation die globale Erwärmung schnellstmöglich bremsen und die Erfüllung 
40 der Grundbedürfnisse aller Menschen sicherstellen.
41 Daher fordern wir:
42 \\1. Eine ambitionierte und sozialgerechte Klimapolitik der Bundesregierung 
43 sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene, die sich an dem 
44 1,5 Grad-Ziel und den dafür aus wissenschaftlicher Sicht notwendigen 
45 Maßnahmen orientiert. Dazu müssen die Treibhausgasemissionen in 
46 Deutschland auf Nettonull bis 2035 gesenkt werden.
47 \\2. Eine sozial- und naturverträgliche Energiewende mit einem vollständigen 
48 Kohleausstieg in Deutschland bis 2030.
49 \\3. Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen auf europäischer Ebene um 
50 mindestens 65 Prozent bis 2030 (im Vergleich zu 1990) sowie das Erreichen 
51 der Klimaneutralität auf EU-Ebene bis 2040.
52 \\4. Die politische und gesellschaftliche Anerkennung, dass der Globale Norden 
53 als Hauptverursacher der Klimakrise die größte Verantwortung trägt, 
54 während der Globale Süden am stärksten von den Folgen betroffen ist.
55 \\5.Die politische und gesellschaftliche Anerkennung des Zusammenhangs 
56 zwischen Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus. Anhaltende koloniale 
57 Machtstrukturen müssen konsequent abgebaut werden.
58 \\6.Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet werden. Insbesondere FLINTA*- 
59 Personen (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinär, Trans, Agender), BIPoC, 
60 (mehrfach-)diskriminierte Menschen, Menschen in prekären Lebenssituationen 
61 und junge Menschen müssen aus Perspektive der Gender-, Generationen- und 
62 Klimagerechtigkeit stärker berücksichtigt werden.
Theresa König 1.2 63 \\7.Die Sichtbarmachung von Perspektiven, Umweltbewegungen und 
Theresa König 1.1 64 Widerstandskämpfen von BIPoC (Black, Indigenous and People of Color).
Theresa König 1.2 65 \\8.Als Industrieland mit einer globalen Verantwortung für die Menschen in den 
Theresa König 1.1 66 Ländern, die besonders von der Klimakrise betroffen sind, muss Deutschland 
67 eine internationale Vorreiterrolle einnehmen. Dies gilt sowohl innerhalb 
68 der Europäischen Union als auch bei den Vereinten Nationen.
Theresa König 1.2 69
70 9.Das Ende des Raubbaus und der Ressourcenausbeutung insbesondere im 
Theresa König 1.1 71 Globalen Süden zugunsten des Globalen Nordens.
Theresa König 1.2 72 \\10.Umfangreiche Anpassungen an die bereits messbaren Auswirkungen der 
Theresa König 1.1 73 Klimakrise zum Schutz der Menschen sowie der natürlichen Lebensgrundlagen.
Theresa König 1.2 74 \\11.Eine Erhöhung der von Deutschland bereitgestellten internationalen 
Theresa König 1.1 75 Klimafinanzierung auf mindestens 8 Milliarden Euro bis 2025. Das neue 
76 Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss sich an den Bedarfen der am stärksten 
77 von der Klimakrise betroffenen Länder ausrichten. Deutschland muss sowohl 
Theresa König 1.2 78 Gelder für die Emissionsminderung und Anpassung als auch zusätzliche
Theresa König 1.1 79 Erläuterung und Begründung unserer Forderungen
80 Mittel für den vereinbarten Fond für Klimawandelschäden und -verluste 
81 bereitstellen.
Theresa König 1.2 82 \\12.Die Anerkennung der gravierenden Folgen der Klimakrise als Fluchtursache 
Theresa König 1.1 83 und die Gewährleistung von Schutz für flüchtende sowie schutzsuchende 
84 Menschen.
Theresa König 1.2 85 \\13.Den Schutz und die klimaresiliente Renaturierung von Ökosystemen als 
Theresa König 1.1 86 natürliche Kohlenstoffsenken.
Theresa König 2.1 87 \\14.Eine klimaverträgliche Agrarpolitik, die klimaresiliente Lebensräume 
Theresa König 1.1 88 schafft und Biodiversität fördert. Zugleich muss die Zukunft für 
89 Landwirt*innen gesichert sein.
Theresa König 2.1 90 \\15.Eine klimaschützende und nachhaltige Mobilität. Insbesondere müssen dabei 
Theresa König 1.1 91 die unterschiedlichen Voraussetzungen in Städten und auf dem Land 
92 berücksichtigt und der Verkehrssektor sozialverträglich transformiert 
93 werden.
Theresa König 2.1 94 \\16.Die umfangreiche Sensibilisierung von Kindern, Jugendlichen und 
Theresa König 1.1 95 Erwachsenen gegenüber der Klimakrise, ihrer Auswirkungen und der 
96 notwendigen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen im Rahmen schulischer und 
97 außerschulischer Bildungsarbeit.
Theresa König 2.1 98 \\17.Eine umfassende Beteiligung von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und 
Theresa König 1.1 99 marginalisierten Gruppen bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen 
100 auf allen Ebenen.
Theresa König 2.1 101 \\18. Eine umfassende sozial-ökologische Transformation, die strukturelle 
Theresa König 1.1 102 Probleme löst.
Theresa König 2.1 103
104 Erläuterung unserer Forderungen
105 \\1. Das zur Verfügung stehende CO2-Budget gibt laut Sachverständigenrat für 
Theresa König 1.1 106 Umweltfragen den Rahmen für den angemessenen und notwendigen Beitrag 
107 Deutschlands zur Einhaltung der Pariser Klimaziele vor. Bei linearer 
108 Reduktion der Emissionen (basierend auf 2019) müsste Deutschland ab 2038 
109 klimaneutral sein.[iv] Von Fridays for Future Deutschland beauftragt, hat 
110 das Wuppertal Institut in einer Studie ermittelt, wie Klimaneutralität 
111 bereits 2035 machbar wäre.[v] Dafür notwendig sind ambitionierte 
112 Investitionen und ein gesellschaftlicher Umbau. So wird sichergestellt, 
113 dass der deutsche Anteil am verbleibenden globalen CO2-Budget für das 1,5 
114 Grad-Ziel nicht überproportional beansprucht wird.
Theresa König 2.1 115 \\2. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist essenziell für das Erreichen 
Theresa König 1.1 116 ambitionierter Klimaziele. Insbesondere der Ausbau von Windkraft- und 
117 Photovoltaikanlagen muss dazu massiv vorangetrieben werden. Eine 
118 vollständige klimaneutrale Stromversorgung mit Erneuerbaren bis 2035 ist 
119 umsetzbar[vi]und von elementarer Bedeutung. Dazu braucht es erhebliche 
120 Investitionen in die Forschung zu erneuerbaren Energien sowie zu Leitungs und Speichertechnologien, den großflächigen Ausbau dieser und den Abbau 
121 struktureller und bürokratischer Hürden. Um Erneuerbare Energien mit 
122 Arten- und Naturschutz zu vereinen, müssen Herausforderungen deutlich 
123 adressiert und abgewogen werden, Fachpersonal befragt und regionale 
124 Lösungen umgesetzt werden.[vii] Die Einbindung der Bürger*innen vor Ort 
125 ist fundamental für die Akzeptanz der notwendigen Energiewende. 
126 Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien muss der Ausstieg aus fossilen 
127 Energiträgern schnell eingeleitet werden. Dafür muss Deutschland bis 2030 
128 aus der Kohleverstromung aussteigen.
Theresa König 2.1 129 \\3. Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union auf den richtigen Weg 
Theresa König 1.1 130 gemacht. Mit ihrer langfristigen Klimastrategie legt sich die EU fest, bis 
131 2050 Klimaneutralität erreichen zu wollen. Die Erhöhung des europäischen 
132 Reduktionsziels bis 2030 auf 55 Prozent kann hier nur ein erster Schritt 
133 sein und muss zeitnah weiter auf 65 Prozent netto (d.h. ohne Anrechnung 
134 von Senken) angehoben werden, um auch international ein wichtiges Zeichen 
135 zu setzen.[viii]
Theresa König 2.1 136 \\4.Die Länder und Menschen des Globalen Nordens müssen sich über ihre Rolle 
Theresa König 1.1 137 als Hauptverursacher*innen der Klimakrise bewusst werden, dementsprechend 
138 Verantwortung übernehmen und für Schäden und Verluste aufkommen. Sie sind 
139 historisch für den größten Anteil der Treibhausgasemissionen 
140 verantwortlich und profitieren wirtschaftlich am meisten.[ii] Die Folgen 
141 der Klimakrise spüren jedoch nicht alle Länder gleichermaßen. Länder und 
142 Menschen des Globalen Südens sind am stärksten von der Klimakrise 
143 betroffen. Die von Ländern des Globalen Nordens (insbesondere der EU) 
144 forcierten Freihandelsabkommen verschärfen und verfestigen diese 
145 Ungleichheiten zusätzlich, indem beispielsweise Umweltprobleme in Länder 
146 des Globalen Südens ausgelagert werden.
Theresa König 2.1 147 \\5.Im Zuge des Kolonialismus haben Europäer*innen andere Menschen massenweise 
Theresa König 1.1 148 verschleppt, versklavt und getötet. Dieses Unterdrückungssystem beruhte 
149 auf einer Rassifizierung von Menschen, das heißt auf der Erfindung von 
150 hierarchisch geordneten „Menschenrassen“. Dabei ordneten sich weiße
151 Menschen selbst positive Eigenschaften zu, den kolonialisierten, 
152 versklavten Menschen ordneten sie hingegen gegensätzliche negative 
153 Eigenschaften zu. Neben der Einteilung in Schwarze und weiße Menschen 
154 wurde die Welt in weitere hierarchisch geordnete, binäre Gegensatzpaare 
155 geteilt, unter anderem in die Kategorien Mann und Frau, heterosexuell und 
156 homosexuell, nicht be_hindert und be_hindert usw. Durch diese koloniale 
157 Einteilung der Welt schufen sich die Europäer*innen eine Rechtfertigung, 
158 um die kolonisierten Menschen auszubeuten, zu unterdrücken und 
159 abzuwerten.[ix]
160 Die Bildung von Gegensatzpaaren machte auch vor der Natur keinen Halt:
161 weiße Menschen schrieben kolonisierten Menschen zu, primitiv und naturnah 
162 zu sein. Zugleich waren sie der Ansicht, dass sie selbst durch ihr 
163 rationales Denken von der Natur entkoppelt seien. Die Natur wird in diesem 
164 Denken zu etwas Gestaltbaren und Beherrschbaren. Zugleich wird verleugnet, 
165 dass der Mensch als biologisches Wesen Teil von der Natur ist und von 
166 natürlichen Ökosystemen abhängig ist. Durch die Abwertung von Natur hat 
167 das koloniale Denken die Ausbeutung unserer natürlichen Lebensgrundlagen 
168 zugunsten von Profiten ermöglicht. Die Klimakrise hat ihre Wurzeln in 
169 diesem Denken. 
Theresa König 2.1 170 \\Diese Zusammenhänge von Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus 
Theresa König 1.1 171 müssen anerkannt und beendet werden, um Klimagerechtigkeit zu 
172 schaffen.[ix]
Theresa König 2.1 173 \\6.Diskriminierungen wie Rassismus, Klassismus, Sexismus, Ableismus 
Theresa König 1.1 174 (Diskriminierung von be_hinderten Menschen) oder Ageism (Diskriminierung 
175 aufgrund des Alters) stellen soziale Ungleichheits- und Machtverhältnisse 
176 dar und wirken intersektional.[x] Sie drängen bestimmte gesellschaftliche 
177 Gruppen an die gesellschaftlichen Ränder. Von (Mehrfach-)Diskriminierung 
178 betroffene Gruppen haben daher in der Regel weniger ökonomische Ressourcen 
179 und gesellschaftliche Einflussmöglichkeiten. Sie können sich selbst nicht 
180 im gleichen Maße vor Klimafolgen absichern und werden in staatlichen 
181 Maßnahmen nicht unbedingt gleichermaßen berücksichtigt. So bekommen 
182 marginalisierte Gruppen die Folgen der globalen Erwärmung am stärksten zu 
183 spüren. Sie sind von der Klimakrise besonders betroffen, obwohl sie wenig 
184 zur Erderwärmung beigetragen haben.[xi]
185 Gendergerechtigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für 
186 Klimagerechtigkeit, da FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter, 
187 Nichtbinär, Trans, Agender) vor allem Personen aus dem Globalen Süden, 
188 sehr stark von der Klimakrise betroffen sind.[xii] Insbesondere in den 
189 Bereichen der Organisation der Erwerbs- und Sorgearbeit, des Zugangs zu 
190 Ressourcen, Gesundheitsvorsorge und politischer Beteiligung sind diese 
191 stark benachteiligt. Sie haben meist einen geringeren sozialen Status, 
192 sowie weniger politische und wirtschaftliche Macht als Männer. Dies geht 
193 insbesondere auf die historisch bedingte androzentrische 
194 (männerzentrierte) Sichtweise in Institutionen und Politik zurück. 
195 Deswegen fordern wir das Aufbrechen der patriarchalen Strukturen sowie 
196 eine verstärkte Sichtbarkeit und Unterstützung von FLINTA*-Personen, 
197 (mehrfach-) diskriminierte Menschen sowie Menschen in prekären 
198 Lebenssituationen.
Theresa König 2.1 199 \\7. Heutzutage stehen vor allem weiße Klima- und Umweltbewegungen im 
Theresa König 1.1 200 öffentlichen Fokus. Bewegungen von BIPoC (Black, Indigenous and People of 
201 Color) werden dabei meistens außer Acht gelassen und vernachlässigt – nur 
202 selten wird in den Medien über sie berichtet. Jedoch kämpfen BIPoC Aktivist*innen schon seit Jahrzehnten gegen die Auswirkungen der 
203 Klimakrise sowie gegen strukturelle Unterdrückungsmuster. Die Arbeit und 
204 das Engagement von insbesondere jungen BIPoC-Aktivist*innen müssen 
205 sichtbar gemacht und anerkannt werden, da gerade sie besonders stark von 
206 den Folgen der Klimakrise betroffen sind. (Einige Kurzvorstellungen von 
207 BIPoC-Klimaaktivist*innen können in der kostenlosen Broschüre 
208 „Kolonialismus und Klimakrise. Über 500 Jahre Widerstand“ nachgelesen 
209 werden.[ix]) Auch Widerstandsbewegungen von BIPoC bekommen wenig 
210 Aufmerksamkeit, obwohl sie sich schon früh bildeten. Widerstandsbewegungen 
211 von BIPoC-Aktivist*innen fordern, Umweltprobleme nicht isoliert zu 
212 betrachten. Stattdessen sollten sie als soziale Probleme behandelt werden, 
213 die ihren Ursprung in gesellschaftlichen Hierarchien und 
214 Ausbeutungssystemen haben. Durch die öffentliche Vernachlässigung von 
215 BIPoC-Protesten wird das falsche Bild geschaffen, Menschen aus dem 
216 Globalen Süden seien nicht am Umwelt- und Klimaschutz interessiert. Dies 
217 ist auf die Ideologie des weißen Naturschutzes zurückzuführen, die im 
218 Kolonialismus verwurzelt ist.[ix]
Theresa König 2.2 219 \\8.Deutschland als einer der größten globalen Emittenten und als Land mit 
Theresa König 1.1 220 starken ökonomischen und technologischen Möglichkeiten trägt eine 
221 besondere Verantwortung. Deshalb muss Deutschland auch innerhalb der EU 
222 und auf internationaler Ebene für ambitionierte Reduktionsziele und 
223 konsequente Klimaschutzmaßnahmen eintreten. Insbesondere bei der 
224 Ausgestaltung von internationalen Handelsmechanismen mit CO2-Emissionen 
225 fordern wir die Bundesregierung auf, für eine robuste, faire und sichere 
226 Ausgestaltung einzutreten, damit es, anders als unter dem Kyoto-Protokoll, 
227 nicht zu massivem Missbrauch kommt. Dies bedeutet, dass die 
228 Anrechenbarkeit von Zertifikaten aus dem Kyoto-Mechanismus stark 
229 reglementiert und eingeschränkt werden muss. Zudem müssen Doppelzählungen 
230 und Schlupflöcher im Regelwerk ausgeschlossen werden und eine zusätzliche 
231 Reduktion der CO2-Emissionen erwirkt werden.[xiii]
Theresa König 2.2 232 \\9.Länder und Menschen des Globalen Nordens profitieren von der 
Theresa König 1.1 233 Ressourcenausbeutung des Globalen Südens. Dies hat seinen Ursprung in der 
234 Kolonialzeit und hält bis heute an. Eine große Rolle spielt außerdem das 
235 kapitalistische System, dass insbesondere auf Profit und Gewinn aus ist. 
236 Unter anderem werden zugunsten des Globalen Nordens Rohstoffe sehr günstig 
237 importiert.[ix] So kommt es zu einer Ausbeutung von Tieren, Pflanzen, 
238 Menschen und Ökosystemen des Globalen Südens, die die Kosten unseres 
239 Lebensstils tragen.[xiv]
Theresa König 2.2 240 \\10. Die Auswirkungen der Klimakrise sind bereits überall auf der Welt - 
Theresa König 1.1 241 wenn auch in ungleichem Maße - zu spüren. Szenarien zu erstellen, um 
242 diese greifbar zu machen, kann nur ein erster Schritt sein. Die 
243 aktive und zeitnahe Einrichtung beziehungsweise Anpassung von 
244 Entwässerungsanlagen oder Warnsystemen kann nicht schnell genug 
245 erfolgen. Grundsätzlich müssen Städte- und Häuserbau ebenso neu 
246 gedacht werden, wie viele andere Wirtschaftsbereiche auch.[xv] Eine 
247 besondere Bedeutung bei der Stadtentwicklung kommt dabei der 
248 Entsieglung von Flächen und dem Schaffen von Blau-Grüner Infrastruktur insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen zu. Gerade 
249 in sozioökonomisch schwächeren Stadtteilen gibt es häufig einen 
250 hohen Anteil versiegelter Flächen, die sich im Sommer besonders 
251 stark aufheizen und so zu einem schlechteren Mikroklima führen. 
252 Aktiver Naturschutz sowie die Renaturierung und der Erhalt von 
253 Ökosystemen wie (Au-)Wäldern oder Mooren tragen aktiv zur Prävention 
254 bei. Dieser Umbau bietet durchaus Chancen: Es entstehen neue 
255 Möglichkeiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen 
256 Zusammenlebens. Hinzu kommt: Wer jetzt proaktiv investiert und 
257 Anstrengungen unternimmt, die Klimakrise einzudämmen, zahlt heute 
258 einen geringeren finanziellen sowie gesellschaftlichen Preis, als 
259 wenn in einigen Jahren ad-hoc Schutz- und Anpassungsmaßnahmen 
260 umgesetzt werden müssen.
Theresa König 2.2 261 \\11.Bereits jetzt wird deutlich, dass die größten Schäden und Verluste 
Theresa König 1.1 262 diejenigen Länder treffen, die einen sehr geringen Anteil zu den globalen 
263 Treibhausgasemissionen beigetragen haben und zugleich nicht über die 
264 notwendigen Ressourcen verfügen, sich gegen die Schäden präventiv zu 
265 schützen. Deutschland muss als reiche Industrienation seine Verantwortung 
266 anerkennen und einen relevanten Beitrag zur Klimafinanzierung leisten. 
267 Dies muss in den Bereichen Emissionsminderung, Anpassung sowie 
268 Klimawandelschäden und -verluste erfolgen. Bislang hält die Gruppe 
269 wohlhabender Länder ihr Versprechen nicht, von 2020 bis 2025 jährlich 100 
270 Milliarden US-Dollar Klimafinanzierung für Länder des Globalen Südens 
271 bereitzustellen. Die Bundesregierung muss sich für die Erfüllung des Ziels 
272 stark machen und den eigenen Anteil von mindestens 8 Milliarden US-Dollar 
273 pro Jahr bis 2025 absichern. Das neue Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss 
274 sich an den Bedarfen der am stärksten von der Klimakrise betroffenen 
275 Länder ausrichten. Ein deutscher Anteil von 10 Prozent an der Gesamtsumme 
276 muss sichergestellt werden.[xvi] Darüber hinaus muss sich die 
277 Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Staatengemeinschaft die 
278 internationalen Finanzströme im Sinne des Klima- und Artenschutzes 
279 kanalisiert und steuert.
Theresa König 2.2 280 \\12.Bereits heute beeinflusst die Klimakrise und die daraus resultierende 
Theresa König 1.1 281 Umweltzerstörung die Lebensumstände vieler Menschen so sehr, dass sie 
282 gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Sowohl nach der Genfer 
283 Flüchtlingskonvention als auch nach dem deutschen Asylrecht steht diesen 
284 Menschen bislang kein Schutz zu. Die Bundesregierung muss auf 
285 internationaler Ebene dafür eintreten, dies zu ändern und das nationale 
286 Recht anzupassen.[xvii]
Theresa König 2.2 287 \\13.Die Zusammenhänge zwischen dem Verlust der Artenvielfalt und der 
Theresa König 1.1 288 Klimakrise sind eindeutig. Untrennbar und sich gegenseitig verstärkend 
289 stellen beide Entwicklungen eine Krise von existenzieller Bedrohung dar. 
290 Der Schutz von Ökosystemen und biologischer Vielfalt muss künftig viel 
291 mehr Raum bei der Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen einnehmen als 
292 bisher. Ohne konsequente Naturschutz- und Renaturierungsmaßnahmen können 
293 die Emissionsminderungsziele nicht erreicht werden. Dies bestätigen die 
294 Berichte des Weltbiodiversitätsrat (IPBES)[xviii] und des Weltklimarats 
295 (IPCC)[xix]. Zudem sind intakte Ökosysteme notwendig, um die Resilienz 
296 gegenüber dem sich ändernden Klima zu erhöhen. Natürliche Lösungen 
297 (sogenannte NBS, Nature-based Solutions) müssen in der Debatte um 
298 Klimaschutzmaßnahmen stärker als bisher bedacht werden. Gleichzeitig 
299 müssen Klimaschutzmaßnahmen hinsichtlich ihres Einflusses auf die 
300 Biodiversität überprüft werden.
Theresa König 2.2 301 \\14.Laut IPCC-Sonderbericht 2019 ist die Landnutzung weltweit für 23 Prozent 
Theresa König 1.1 302 aller Emissionen verantwortlich.[xix] Die Landwirtschaft ist somit 
303 weltweit einer der Haupttreiber der Klimakrise und hat gleichzeitig massiv 
304 mit deren Folgen zu kämpfen. Die NAJU trägt die Forderungen der 
305 Zukunftskommission Landwirtschaft mit[xx] und setzt sich für einen 
306 Brückenschlag zwischen Naturschützer*innen und Landwirt*innen ein. Eine 
Theresa König 2.3 307 klimaresiliente Landwirtschaft sorgt nicht nur für Lebensmittelsicherheit 
Theresa König 1.1 308 weltweit und kann so die Versorgung der Weltbevölkerung zukünftig 
309 garantieren, sondern sichert auch Arbeitsplätze. Darüber hinaus ist der 
310 Umbau zu einer resilienten, fairen und naturnahen Landwirtschaft der 
311 Schlüssel für den Erhalt der Biodiversität.[xxi]
Theresa König 2.3 312 \\15.Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor, in dem die CO2-Emissionen in 
Theresa König 1.1 313 Deutschland seit 1990 nicht gesunken sind.[xxii] 2019 wurden noch mehr als 
314 ein Fünftel der Emissionen im Verkehr verursacht. Die Wende zu einer 
315 postfossilen ressourcensparenden Mobilität ist nicht nur aus Sicht des 
316 Klimaschutzes, sondern auch aus gesundheitlichen und sozialen Gründen 
317 überfällig. Der Straßenverkehr macht in Deutschland fast 95 Prozent der 
318 Emissionen in diesem Sektor aus,[iv] sodass hier der entscheidende Hebel 
319 besteht. Ab 2030 sollen keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr 
320 zugelassen werden. Allerdings kann die Lösung nicht sein, alle Fahrzeuge 
321 durch solche mit Elektro-Antrieb zu ersetzen. Einhergehend mit einer 
322 Preisreduzierung und dem Ausbau des ÖPNV sowie der Rad- und 
323 Fußverkehrsinfrastruktur, muss der individuelle Automobilverkehr deutlich 
324 reduziert werden. Um längere Distanzen zu überwinden, muss die Bahn in der 
325 Taktung, der Preisgestaltung sowie dem Service angepasst werden. 
326 Kurzstreckenflüge bis 1.000 Kilometer müssen zeitnah ersetzt werden. Damit 
327 auch alle Menschen den ÖPNV tatsächlich nutzen können, muss dieser mitsamt 
328 seiner Infrastruktur flächendeckend barrierefrei gestaltet werden und 
329 strukturelle Benachteiligungen wie die schlechtere Anbindung von 
330 sozioökonomisch vermeintlich schwächeren Stadtteilen und Regionen abgebaut 
331 werden. Der ÖPNV und die entsprechende Infrastruktur wie Bahnhöfe müssen 
332 auch sichere Orte insbesondere für von (Mehrfach-)Diskriminierung 
333 betroffenen Menschen werden, um eine alternative zum Motorisierten 
334 Individualverkehr zu werden. Wir verweisen auf die Positionspapiere der 
335 NAJU[xxiii] sowie des Deutschen Bundesjugendrings[xxiv] zur 
336 Mobilitätswende.
Theresa König 2.3 337 \\16.Um auf die Herausforderungen des gesellschaftlichen, technologischen und 
Theresa König 1.1 338 kulturellen Umbaus angesichts der Klimakrise angemessen reagieren zu 
339 können, sind Verständnis und Handlungskompetenz in der Breite der 
340 Gesellschaft notwendig. Bildungsarbeit im formellen sowie informellen 
341 Bereich ist von größter Bedeutung bei der Gestaltung der Gesellschaft in 
342 Zeiten der Klimakrise. Die Klimakrise und ihre Auswirkungen müssen 
343 zentrale Inhalte in Bildungsplänen und Rahmenlehrplänen sein. Von 
344 besonderer Bedeutung ist dabei nicht nur der bloße Umgang mit Kennzahlen 
345 und Fakten, sondern auch ein lösungs- und handlungsorientierter Ansatz. 
346 Nur mit der Kompetenz, sich Herausforderungen zu stellen, diese zu 
347 moderieren und unter Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven gezielt 
348 anzugehen, kann die Gesellschaft der Klimakrise wirkungsvoll begegnen. Das 
349 Konzept einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung stellt hierfür die 
350 Grundlage dar.[xxv]
Theresa König 2.3 351 \\17. Besonders vulnerable Gruppen müssen umfassend an politischen und 
Theresa König 1.1 352 gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Neben 
353 anderen marginalisierten Gruppen werden die Klimafolgen insbesondere 
Theresa König 2.4 354 heutige junge und zukünftige Generationen treffen, die keine direkte
355
356 18. Unsere Ressourcen auf dem Planeten sind begrenzt, weshalb 
357 grenzenloses Wachstum eine Illusion ist. Zugleich führt das Streben 
358 nach immer größeren Profiten zu einer immer größeren 
359 Ungleichverteilung des Wohlstandes und zerstört Natur und Umwelt. Um 
360 Klimagerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu schaffen, braucht es 
361 eine umfassende gesellschaftliche Transformation.[xxix] Technische 
362 Innovationen allein können die Klimakrise nicht lösen. 
363 Umweltprobleme können nicht isoliert betrachtet werden, sondern 
364 müssen als soziale Phänomene verstanden werden. Ökologische und 
365 soziale Aspekte können sich wechselseitig verstärken – im Positiven 
366 wie im Negativen.
Theresa König 2.3 367 \\Wir verweisen auf die anderen Positionspapiere der NAJU sowie auf die Positionen 
Theresa König 1.1 368 des NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.
369 [i]Zum „Capitalocene”:
370 Moore, J. W. 2016: Anthropocene or Capitalocene? Nature, history, and the crisis 
371 of capitalism. In: Moore, J. W. (ed.) 2016: Anthropocene or Capitalocene? 
372 Nature, history, and the crisis of capitalism. Oakland: PM Press, S. 1-13.
373 Zum „Racial Capitalocene“:
374 Davis, J., A. A. Moulton, L. van Sant und B. Williams 2019: Anthropocene, 
375 Capitalocene, ... Plantationocene?: A Manifesto for Ecological Justice in an Age 
376 of Global Crises. Geography Compass 13 (5), doi: 10.1111/gec3.12438 . 
377 Sharpe, C. E. 2016: In the wake. On Blackness and being. Durham: Duke University 
378 Press. 
379 Vergès, F. 2017: Racial capitalocene. In: Johnson, G. T. and A. Lubin (eds.): 
380 Futures of black radicalism. London/New York : Verso, S. 72-82
381 [ii] Hickel, J. 2021: The anti-colonial politics of degrowth. Political 
382 Geography 88 https:~/~/doi.org/10.1016/j.polgeo.2021.102404 . URL, aufgerufen am 
383 05.09.2023. 
384 Chancel, L., T. Piketty 2015: Carbon and inequality: from Kyoto to Paris. Trends 
385 in the global inequality of carbon emissions (1998-2013) & prospects for an 
386 equitable adaptation fund. Paris: Paris School of Economics. URL, aufgerufen am 
387 05.09.2023.
388 [iii] IPCC 2023: Climate Change 2023: Synthesis Report. Contribution of Working 
389 Groups I, II and III to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental 
390 Panel on Climate Change. Core Writing Team, H. Lee and J. Romero (eds.). Genf: 
391 IPCC Sekretariat, doi: 10.59327/IPCC/AR6-9789291691647 . URL, aufgerufen am 
392 05.09.2023.
393 Verantwortung für die enormen Treibhausgasemissionen tragen. Sie 
394 werden noch viele Jahre in der Welt leben, die ihnen übergeben wird 
395 und wären bei fortschreitender Klimakrise stark in ihren 
396 Grundrechten eingeschränkt. So hat es das Bundesverfassungsgericht 
397 in seinem wegweisenden Urteil im Frühjahr 2021 festgestellt.[xxvi]
398 Nur durch umfassende Beteiligungsmöglichkeiten können sie die Welt 
399 von morgen, in der sie leben werden, heute schon 
400 mitgestalten.[xxvii] Diese Beteiligung muss auf allen politischen 
401 Ebenen gewährleistet sein, sei es durch Abschaffung des 
402 Wahlalters[xxviii] oder durch Schaffung entsprechender Gremien und 
403 Posten.
404 [iv] Sachverständigenrat für Umweltfragen 2020: Für eine entschlossene 
405 Umweltpolitik in Deutschland und Europa. Kurzfassung. URL, aufgerufen am 
406 05.09.2023.
407 [v] Wuppertal Institut 2020: CO2-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen 
408 Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze. Bericht. Wuppertal. URL, aufgerufen 
409 am 05.09.2023.
410 [vi] Energywatchgroup 2021: Das Energiesystem der Zukunft. 100% Erneuerbare 
411 Energien für Deutschland bis 2030. Klimaschutz – Versorgungssicherheit – 
412 Wirtschaftlichkeit. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
413 [vii] NAJU 2022: NAJU-Resolution zum Ausbau Erneuerbarer Energien. Zeit für 
414 einen Perspektivenwechsel zur Bewältigung von Klima- und Artenkrise. URL, 
415 aufgerufen am 05.09.2023.
416 [viii] Climate Action Tracker: EU. County summary. URL, aufgerufen am 
417 05.09.2023.
418 [ix] Bechert, L., Dodo, Shayli Kartal 2021: Kolonialismus & Klimakrise. Über 500 
419 Jahre Widerstand. Jugend im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. 
420 (ed.). URL, aufgerufen am 05.09.2023.
421 [x] Crenshaw, K. 2016: The urgency of intersectionality. URL, aufgerufen am 
422 05.09.2023.
423 [xi] Kurwan, J. 2023: Klimagerechtigkeit. Bundeszentrale für politische Bildung 
424 (ed.). URL, aufgerufen am 05.09.2023.
425 [xii] Alber, G., D. Hummel, U. Röhr, M. Spitzner, I. Stieß 2018: 
426 Geschlechtergerechtigkeit und Klimapolitik. In: Bundeszentrale für politische 
427 Bildung (ed.): APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte. URL, aufgerufen am 
428 05.09.2023.
429 [xiii] NABU, NAJU 2019: Klimakonferenz: Ambitionen erhöhen, Schlupflöcher 
430 schließen. NABU/NAJU-Forderungen zur COP 25 Madrid. URL, aufgerufen am 
431 05.09.2023.
432 [xiv] Umweltbundesamt 2021: Ressourcennutzung und ihre Folgen. URL, aufgerufen 
433 am 05.09.2023.
434 [xv] Umweltbundesamt 2022: Anpassung: Handlungsfeld Bevölkerungs- und 
435 Katastrophenschutz. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
436 [xvi] NABU, NAJU 2022: Klimakonferenz: Für Natur, Klima und Menschen. 
437 Gemeinsamer Standpunkt von NAJU und NABU zur Weltklimakonferenz UNFCCC COP 27.
438 URL, aufgerufen am 05.09.2023.
439 [xvii] Schraven, B. 2019: Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration. 
440 In: Bundeszentrale für politische Bildung (ed.): Migration und Klimawandel. URL, 
441 aufgerufen am 05.09.2023.
442 [xviii] IPBES 2019: Global assessment report on biodiversity and ecosystem 
443 services of the Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and 
444 Ecosystem Services. E. S. Brondizio, J. Settele, S. Díaz, and H. T. Ngo (eds.). 
445 Bonn: IPBES Sekretariat, https:~/~/doi.org/10.5281/zenodo.3831673 . URL, 
446 aufgerufen am 05.09.2023.
447 [xix] IPCC 2019: Summary for Policymakers. In: Climate Change and Land: an IPCC 
448 special report on climate change, desertification, land degradation, sustainable 
449 land management, food security, and greenhouse gas fluxes in terrestrial 
450 ecosystems. P.R. Shukla, J. Skea, E. Calvo Buendia, V. Masson-Delmotte, H.- O. 
451 Pörtner, D. C. Roberts, P. Zhai, R. Slade, S. Connors, R. van Diemen, M. Ferrat, 
452 E. Haughey, S. Luz, S. Neogi, M. Pathak, J. Petzold, J. Portugal Pereira, P. 
453 Vyas, E. Huntley, K. Kissick, M. Belkacemi, J. Malley, (eds.). Genf: IPCC 
454 Sekretariat. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
455 [xx] Zukunftskommission Landwirtschaft 2021: Zukunft Landwirtschaft. Eine 
456 gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Empfehlungen der Zukunftskommission 
457 Landwirtschaft. BMUV (ed.). URL, aufgerufen am 05.09.2023.
458 [xxi] NAJU 2013: Position zur ökologischen Landwirtschaft. URL, aufgerufen am 
459 05.09.2023.
460 [xxii] BMUV 2021: Treibhausgasemissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent. Positiver 
461 Trend der Vorjahre setzt sich fort / 40,8 Prozent Rückgang seit 1990. URL, 
462 aufgerufen am 05.09.2023
463 [xxiii] NAJU 2017: Position zur Verkehrspolitik. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
464 [xxiv] Deutscher Bundesjugendring 2020: Junge Menschen bewegen – Eine 
465 nachhaltige Mobilitätswende für alle! URL, aufgerufen am 05.09.2023.
466 [xxv] NAJU: Bildung für nachhaltige Entwicklung. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
467 [xxvi] Bundesverfassungsgericht 2021: Verfassungsbeschwerden gegen das 
468 Klimaschutzgesetz teilweise erfolgreich. Pressemitteilung Nr. 31/2021 vom 29. 
469 April 2021. URL, aufgerufen am 05.09.2023.
470 [xxvii] NAJU 2020: Position zur Jugendbeteiligung. URL, aufgerufen am 
471 05.09.2023.
472 [xxviii] NAJU 2021: Position zur Abschaffung des Wahlalters. URL, aufgerufen am 
473 05.09.2023.
474 [xxix] NAJU 2021: Position zur Sozial-Ökologischen Transformation. URL, 
475 aufgerufen am 05.09.2023