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39 39  \\18. Eine umfassende sozial-ökologische Transformation, die strukturelle Probleme löst.
40 40  
41 41  Erläuterung unserer Forderungen
42 -\\1. Das zur Verfügung stehende CO2-Budget gibt laut Sachverständigenrat für Umweltfragen den Rahmen für den angemessenen und notwendigen Beitrag Deutschlands zur Einhaltung der Pariser Klimaziele vor. Bei linearer Reduktion der Emissionen (basierend auf 2019) müsste Deutschland ab 2038 klimaneutral sein.[iv] Von Fridays for Future Deutschland beauftragt, hat das Wuppertal Institut in einer Studie ermittelt, wie Klimaneutralität bereits 2035 machbar wäre.[v] Dafür notwendig sind ambitionierte Investitionen und ein gesellschaftlicher Umbau. So wird sichergestellt, dass der deutsche Anteil am verbleibenden globalen CO2-Budget für das 1,5 Grad-Ziel nicht überproportional beansprucht wird.
43 -\\2. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist essenziell für das Erreichen ambitionierter Klimaziele. Insbesondere der Ausbau von Windkraft- und 
44 -Photovoltaikanlagen muss dazu massiv vorangetrieben werden. Eine vollständige klimaneutrale Stromversorgung mit Erneuerbaren bis 2035 ist 
45 -umsetzbar[vi]und von elementarer Bedeutung. Dazu braucht es erhebliche Investitionen in die Forschung zu erneuerbaren Energien sowie zu Leitungs und Speichertechnologien, den großflächigen Ausbau dieser und den Abbau struktureller und bürokratischer Hürden. Um Erneuerbare Energien mit Arten- und Naturschutz zu vereinen, müssen Herausforderungen deutlich adressiert und abgewogen werden, Fachpersonal befragt und regionale Lösungen umgesetzt werden.[vii] Die Einbindung der Bürger*innen vor Ort ist fundamental für die Akzeptanz der notwendigen Energiewende. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien muss der Ausstieg aus fossilen Energieträgern schnell eingeleitet werden. Dafür muss Deutschland bis 2030 aus der Kohleverstromung aussteigen.
46 -\\3. Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union auf den richtigen Weg gemacht. Mit ihrer langfristigen Klimastrategie legt sich die EU fest, bis 
47 -2050 Klimaneutralität erreichen zu wollen. Die Erhöhung des europäischen Reduktionsziels bis 2030 auf 55 Prozent kann hier nur ein erster Schritt 
48 -sein und muss zeitnah weiter auf 65 Prozent netto (d.h. ohne Anrechnung von Senken) angehoben werden, um auch international ein wichtiges Zeichen zu setzen.[viii]
49 -\\4.Die Länder und Menschen des Globalen Nordens müssen sich über ihre Rolle als Hauptverursacher*innen der Klimakrise bewusst werden, dementsprechend Verantwortung übernehmen und für Schäden und Verluste aufkommen. Sie sind historisch für den größten Anteil der Treibhausgasemissionen 
42 +\\1. Das zur Verfügung stehende CO2-Budget gibt laut Sachverständigenrat für 
43 +Umweltfragen den Rahmen für den angemessenen und notwendigen Beitrag 
44 +Deutschlands zur Einhaltung der Pariser Klimaziele vor. Bei linearer 
45 +Reduktion der Emissionen (basierend auf 2019) müsste Deutschland ab 2038 
46 +klimaneutral sein.[iv] Von Fridays for Future Deutschland beauftragt, hat 
47 +das Wuppertal Institut in einer Studie ermittelt, wie Klimaneutralität 
48 +bereits 2035 machbar wäre.[v] Dafür notwendig sind ambitionierte 
49 +Investitionen und ein gesellschaftlicher Umbau. So wird sichergestellt, 
50 +dass der deutsche Anteil am verbleibenden globalen CO2-Budget für das 1,5 
51 +Grad-Ziel nicht überproportional beansprucht wird.
52 +\\2. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist essenziell für das Erreichen 
53 +ambitionierter Klimaziele. Insbesondere der Ausbau von Windkraft- und 
54 +Photovoltaikanlagen muss dazu massiv vorangetrieben werden. Eine 
55 +vollständige klimaneutrale Stromversorgung mit Erneuerbaren bis 2035 ist 
56 +umsetzbar[vi]und von elementarer Bedeutung. Dazu braucht es erhebliche 
57 +Investitionen in die Forschung zu erneuerbaren Energien sowie zu Leitungs und Speichertechnologien, den großflächigen Ausbau dieser und den Abbau 
58 +struktureller und bürokratischer Hürden. Um Erneuerbare Energien mit 
59 +Arten- und Naturschutz zu vereinen, müssen Herausforderungen deutlich 
60 +adressiert und abgewogen werden, Fachpersonal befragt und regionale 
61 +Lösungen umgesetzt werden.[vii] Die Einbindung der Bürger*innen vor Ort 
62 +ist fundamental für die Akzeptanz der notwendigen Energiewende. 
63 +Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien muss der Ausstieg aus fossilen 
64 +Energiträgern schnell eingeleitet werden. Dafür muss Deutschland bis 2030 
65 +aus der Kohleverstromung aussteigen.
66 +\\3. Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union auf den richtigen Weg 
67 +gemacht. Mit ihrer langfristigen Klimastrategie legt sich die EU fest, bis 
68 +2050 Klimaneutralität erreichen zu wollen. Die Erhöhung des europäischen 
69 +Reduktionsziels bis 2030 auf 55 Prozent kann hier nur ein erster Schritt 
70 +sein und muss zeitnah weiter auf 65 Prozent netto (d.h. ohne Anrechnung 
71 +von Senken) angehoben werden, um auch international ein wichtiges Zeichen 
72 +zu setzen.[viii]
73 +\\4.Die Länder und Menschen des Globalen Nordens müssen sich über ihre Rolle 
74 +als Hauptverursacher*innen der Klimakrise bewusst werden, dementsprechend 
75 +Verantwortung übernehmen und für Schäden und Verluste aufkommen. Sie sind 
76 +historisch für den größten Anteil der Treibhausgasemissionen 
50 50  verantwortlich und profitieren wirtschaftlich am meisten.[ii] Die Folgen 
51 51  der Klimakrise spüren jedoch nicht alle Länder gleichermaßen. Länder und 
52 52  Menschen des Globalen Südens sind am stärksten von der Klimakrise