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5 5  ^^1^^ Die Begriffe "Globaler Norden" und "Globaler Süden“ verweisen nicht auf geografische Kategorien. „Mit dem Begriff Globaler Süden wird eine im 
6 6  globalen System benachteiligte gesellschaftliche, politische und ökonomische Position beschrieben. Globaler Norden hingegen bestimmt eine mit Vorteilen bedachte Position. Die Einteilung verweist auf die unterschiedliche Erfahrung mit Kolonialismus und Ausbeutung, einmal als vor allem Profitierende und einmal als vornehmlich Ausgebeutete“ (glokal 2013). Quelle: glokal 2013: Mit kolonialen Grüßen. Berichte und Erzählungen von 
7 -Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. URL:https:~/~/www.glokal.org/wp content/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf, 
8 -S. 8, aufgerufen am 23.09.2023.
7 +Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. URL:https:~/~/www.glokal.org/wpcontent/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf, S. 8, aufgerufen am 23.09.2023.
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10 10  
11 -Um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, hat sich die internationale 
12 -Staatengemeinschaft 2015 mit dem Pariser Abkommen darauf verständigt, die 
13 -globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und 
14 -Anstrengungen zu unternehmen, eine maximale Erwärmung von 1,5 Grad Celsius 
15 -anzustreben. Im März 2023 veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) seinen 
16 -sechsten Sachstandsbericht, der die gravierende Handlungslücke zur Einhaltung 
17 -des 1,5 Grad-Ziels deutlich unterstreicht.[iii] Das Fenster, in dem die 
18 -Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, wird sich in wenigen Jahren 
19 -schließen. Die bisher umgesetzten und geplanten Maßnahmen der Staaten reichen 
20 -nicht aus, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele einzuhalten. Jedes 
21 -Zehntelgrad Erwärmung hat schwerwiegende Konsequenzen. Unter anderem werden 
22 -Ökosysteme unwiederbringlich zerstört, Biodiversität geht verloren, Konflikte um 
23 -natürliche Ressourcen nehmen zu, Extremwetterereignisse treten vermehrt auf und 
24 -Menschen verlieren ihre Existenzgrundlage und Heimat. Dies ist ein unhaltbarer 
25 -Zustand.
26 -\\Beschluss Positionspapier zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit
27 -Seite 2
28 -Als NAJU setzen wir uns für junge und marginalisierte Gruppen ein. Deshalb 
29 -fordern wir einen wirksamen und gerechten Klimaschutz. Ziel ist der Erhalt von 
10 +Um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, hat sich die internationale Staatengemeinschaft 2015 mit dem Pariser Abkommen darauf verständigt, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und Anstrengungen zu unternehmen, eine maximale Erwärmung von 1,5 Grad Celsius anzustreben. Im März 2023 veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) seinen sechsten Sachstandsbericht, der die gravierende Handlungslücke zur Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels deutlich unterstreicht.[iii] Das Fenster, in dem die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, wird sich in wenigen Jahren schließen. Die bisher umgesetzten und geplanten Maßnahmen der Staaten reichen nicht aus, um die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele einzuhalten. Jedes Zehntelgrad Erwärmung hat schwerwiegende Konsequenzen. Unter anderem werden  Ökosysteme unwiederbringlich zerstört, Biodiversität geht verloren, Konflikte um natürliche Ressourcen nehmen zu, Extremwetterereignisse treten vermehrt auf und Menschen verlieren ihre Existenzgrundlage und Heimat. Dies ist ein unhaltbarer Zustand.
11 +\\Als NAJU setzen wir uns für junge und marginalisierte Gruppen ein. Deshalb fordern wir einen wirksamen und gerechten Klimaschutz. Ziel ist der Erhalt von 
30 30  Lebensgrundlagen und einer intakten Natur. Deshalb muss eine sozial-ökologische 
31 31  Transformation die globale Erwärmung schnellstmöglich bremsen und die Erfüllung 
32 32  der Grundbedürfnisse aller Menschen sicherstellen.