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1 1  Antragstext
2 -Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst mess- und sichtbar. Die gesellschaftlichen und historischen Ursachen sind vielfach wissenschaftlich  belegt. Neben erheblichen sozialen und ökonomischen Problemen drohen durch eine weitere Erhitzung des globalen Klimas irreversible Schäden für Natur und Umwelt. Wir leben im Zeitalter des Kapitalozäns: Der Ursprung der Klimakrise liegt in kapitalistischen und kolonialen Strukturen.[i] Daher sind Länder und Menschen des Globalen Nordens^^1 ^^in besonderem Maße für die Klimakrise verantwortlich. 
3 -Historisch gesehen haben sie den Großteil der Treibhausgasemissionen ausgestoßen.[ii] Trotzdem sind Länder und Menschen des Globalen Südens^^1^^ schon seit Generationen am stärksten von den Folgen der Umweltausbeutung und der Klimakrise betroffen. Sie gründeten Widerstands- und Umweltbewegungen dagegen. Zudem spüren insbesondere junge und nachfolgende Generationen, von (Mehrfach- )Diskriminierung betroffene Menschen und Menschen in prekären Lebenssituationen die Auswirkungen der Klimakrise in besonderem Maße.
4 -
5 -^^1^^ Die Begriffe "Globaler Norden" und "Globaler Süden“ verweisen nicht auf geografische Kategorien. „Mit dem Begriff Globaler Süden wird eine im 
6 -globalen System benachteiligte gesellschaftliche, politische und ökonomische Position beschrieben. Globaler Norden hingegen bestimmt eine mit Vorteilen bedachte Position. Die Einteilung verweist auf die unterschiedliche Erfahrung mit Kolonialismus und Ausbeutung, einmal als vor allem Profitierende und einmal als vornehmlich Ausgebeutete“ (glokal 2013). Quelle: glokal 2013: Mit kolonialen Grüßen. Berichte und Erzählungen von 
7 -Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. URL:https:~/~/www.glokal.org/wp content/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf, 
2 +Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst mess- und sichtbar. Die 
3 +gesellschaftlichen und historischen Ursachen sind vielfach wissenschaftlich 
4 +belegt. Neben erheblichen sozialen und ökonomischen Problemen drohen durch eine 
5 +weitere Erhitzung des globalen Klimas irreversible Schäden für Natur und Umwelt. 
6 +Wir leben im Zeitalter des Kapitalozäns: Der Ursprung der Klimakrise liegt in 
7 +kapitalistischen und kolonialen Strukturen.[i] Daher sind Länder und Menschen 
8 +des Globalen Nordens1 in besonderem Maße für die Klimakrise verantwortlich. 
9 +Historisch gesehen haben sie den Großteil der Treibhausgasemissionen 
10 +ausgestoßen.[ii] Trotzdem sind Länder und Menschen des Globalen Südens1 schon 
11 +seit Generationen am stärksten von den Folgen der Umweltausbeutung und der 
12 +Klimakrise betroffen. Sie gründeten Widerstands- und Umweltbewegungen dagegen. 
13 +Zudem spüren insbesondere junge und nachfolgende Generationen, von (Mehrfach- 
14 +)Diskriminierung betroffene Menschen und Menschen in prekären Lebenssituationen 
15 +die Auswirkungen der Klimakrise in besonderem Maße.
16 +1 Die Begriffe "Globaler Norden" und "Globaler Süden“ verweisen nicht auf 
17 +geografische Kategorien. „Mit dem Begriff Globaler Süden wird eine im 
18 +globalen System benachteiligte gesellschaftliche, politische und 
19 +ökonomische Position beschrieben. Globaler Norden hingegen bestimmt eine 
20 +mit Vorteilen bedachte Position. Die Einteilung verweist auf die 
21 +unterschiedliche Erfahrung mit Kolonialismus und Ausbeutung, einmal als 
22 +vor allem Profitierende und einmal als vornehmlich Ausgebeutete“ (glokal 
23 +2013). 
24 +Quelle: glokal 2013: Mit kolonialen Grüßen. Berichte und Erzählungen von 
25 +Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet. URL:
26 +https:~/~/www.glokal.org/wp content/uploads/2013/09/BroschuereMitkolonialenGruessen2013.pdf, 
8 8  S. 8, aufgerufen am 23.09.2023.
9 -
10 -
11 11  Um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, hat sich die internationale 
12 12  Staatengemeinschaft 2015 mit dem Pariser Abkommen darauf verständigt, die 
13 13  globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und 
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343 343  \\17. Besonders vulnerable Gruppen müssen umfassend an politischen und 
344 344  gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Neben 
345 345  anderen marginalisierten Gruppen werden die Klimafolgen insbesondere 
346 -heutige junge und zukünftige Generationen treffen, die keine direkte
347 -
348 -18. Unsere Ressourcen auf dem Planeten sind begrenzt, weshalb 
349 -grenzenloses Wachstum eine Illusion ist. Zugleich führt das Streben 
350 -nach immer größeren Profiten zu einer immer größeren 
351 -Ungleichverteilung des Wohlstandes und zerstört Natur und Umwelt. Um 
352 -Klimagerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu schaffen, braucht es 
353 -eine umfassende gesellschaftliche Transformation.[xxix] Technische 
354 -Innovationen allein können die Klimakrise nicht lösen. 
355 -Umweltprobleme können nicht isoliert betrachtet werden, sondern 
356 -müssen als soziale Phänomene verstanden werden. Ökologische und 
357 -soziale Aspekte können sich wechselseitig verstärken – im Positiven 
358 -wie im Negativen.
363 +heutige junge und zukünftige Generationen treffen, die keine direkte 
359 359  \\Wir verweisen auf die anderen Positionspapiere der NAJU sowie auf die Positionen 
360 360  des NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.
361 361  [i]Zum „Capitalocene”:
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393 393  Ebenen gewährleistet sein, sei es durch Abschaffung des 
394 394  Wahlalters[xxviii] oder durch Schaffung entsprechender Gremien und 
395 395  Posten.
401 +\\\\375 1.
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438 +Beschluss Positionspapier zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit
439 +Seite 10
396 396  [iv] Sachverständigenrat für Umweltfragen 2020: Für eine entschlossene 
397 397  Umweltpolitik in Deutschland und Europa. Kurzfassung. URL, aufgerufen am 
398 398  05.09.2023.
... ... @@ -436,6 +436,51 @@
436 436  Ecosystem Services. E. S. Brondizio, J. Settele, S. Díaz, and H. T. Ngo (eds.). 
437 437  Bonn: IPBES Sekretariat, https:~/~/doi.org/10.5281/zenodo.3831673 . URL, 
438 438  aufgerufen am 05.09.2023.
483 +412
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526 +Beschluss Positionspapier zu Klimaschutz und Klimagerechtigkeit
527 +Seite 11
439 439  [xix] IPCC 2019: Summary for Policymakers. In: Climate Change and Land: an IPCC 
440 440  special report on climate change, desertification, land degradation, sustainable 
441 441  land management, food security, and greenhouse gas fluxes in terrestrial